Familie Jahnkow in Rheinsberg: Kämpfen um ein barrierefreies Zuhause für Andy!

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Die Familie Jahnkow aus Rheinsberg kämpft um Unterstützung für ihren schwerbehinderten Sohn Andy. Crowdfunding-Aktion gestartet.

Die Familie Jahnkow aus Rheinsberg kämpft um Unterstützung für ihren schwerbehinderten Sohn Andy. Crowdfunding-Aktion gestartet.
Die Familie Jahnkow aus Rheinsberg kämpft um Unterstützung für ihren schwerbehinderten Sohn Andy. Crowdfunding-Aktion gestartet.

Familie Jahnkow in Rheinsberg: Kämpfen um ein barrierefreies Zuhause für Andy!

Die Familie Jahnkow aus Rheinsberg steht vor einer großen Herausforderung. Seit 40 Jahren pflegen Irena und Benno Jahnkow ihren schwerbehinderten Sohn Andy, der umfassende Unterstützung benötigt. In diesen Jahren haben sie viel durchgemacht und stoßen nun an ihre Grenzen, gesundheitlich wie emotional. Im kommenden Jahr, Ende 2025, soll Andy zu seiner Schwester Sandra Schäffer nach Flecken Zechlin ziehen, wo er ein neues Zuhause finden wird.

Um Andys Umzug und den nötigen Umbau behindertengerecht zu gestalten, sind rund 9000 Euro erforderlich. Bisher konnten aus einer Crowdfunding-Aktion bereits 4195 Euro gesammelt werden, wie Moz.de berichtet. Die Pflegekasse übernimmt nur einen Teil der Kosten, und Sandras Mann plant, mit eigenen Leistungen beim Umbau zu helfen, um die finanzielle Belastung zu reduzieren.

Ein steiniger Weg ins neue Zuhause

Der Weg war nicht immer einfach; Andy, der bei seiner Geburt an Sauerstoffmangel litt, hat sowohl geistige als auch körperliche Einschränkungen. Ein weiterer folgenschwerer Sturz in der Schule führte zu einem unentdeckten Hämatom, das schließlich zur Erblindung und zum Einsatz eines Rollstuhls führte. Im neuen Zuhause wird ein Zimmer für Andy im Erdgeschoss erstellt und die Türen werden verbreitert, damit er mit seinem Rollstuhl problemlos durch das Haus fahren kann.

Um auf die Dringlichkeit der Spendenaktion aufmerksam zu machen, hat Sandra Schäffer einen Spendenaufruf auf www.gofundme.de gestartet. Die Familie hofft, mit der Unterstützung der Gemeinschaft die erforderlichen Mittel zusammenzubekommen. Crowdfunding bietet in solchen Situationen eine hilfreiche Möglichkeit: Ein Beispiel für den Erfolg einer ähnlichen Kampagne liefert die Geschichte von Manuela und ihrem Sohn Nico, die durch eine Sammlung binnen weniger Tage 60.000 Euro zusammenbrachten. Ihre Erfahrung zeigt, wie wichtig die Gemeinschaft in schwierigen Zeiten sein kann, insbesondere bei der Überwindung von Barrieren.

Gemeinschaftsgedanke und Barrierefreiheit

Manuela, die ebenfalls mit ihrer Crowdfunding-Kampagne für einen externen Lift kämpfte, erzählt von der starken Unterstützung in ihrer Nachbarschaft. Trotz anfänglicher Bedenken, wie solche Aktionen aufgenommen werden, bekam sie viel Rückhalt. Ihre Kampagne hob nicht nur finanzielle Aspekte hervor, sondern öffnete auch das Gespräch über Barrieren im Alltag und die Herausforderungen, die Menschen mit Behinderungen gegenüberstehen, über bauliche Maßnahmen hinaus.

Das Beispiel von Manuela und Andy zeigt, wie wichtig es ist, sich offen über Bedürfnisse auszutauschen und Unterstützung zu suchen. Crowdfunding fördert nicht nur finanzielle Hilfe, sondern stärkt auch die Verbindung innerhalb der Gemeinschaft. Für die Jahnkows und andere Familien in ähnlichen Situationen könnte dieser Weg der Schlüssel zu einem barrierefreien Leben sein.