Potsdam zieht Bilanz: Gestaltungsrat zeigt Mut für Zukunftsprojekte!

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Potsdams Gestaltungsrat zieht am 4. Juli 2025 Bilanz seiner Sitzungen und diskutiert zukünftige Stadtentwicklungsprojekte.

Potsdams Gestaltungsrat zieht am 4. Juli 2025 Bilanz seiner Sitzungen und diskutiert zukünftige Stadtentwicklungsprojekte.
Potsdams Gestaltungsrat zieht am 4. Juli 2025 Bilanz seiner Sitzungen und diskutiert zukünftige Stadtentwicklungsprojekte.

Potsdam zieht Bilanz: Gestaltungsrat zeigt Mut für Zukunftsprojekte!

Die Stadt Potsdam steht vor wichtigen Herausforderungen und Chancen in der Stadtentwicklung. Der Gestaltungsrat hat heute, am 4. Juli 2025, eine Halbzeit-Bilanz seiner dreijährigen Sitzungsperiode gezogen. In den vergangenen eineinhalb Jahren hat sich das Gremium, bestehend aus engagierten Fachleuten wie dem Beigeordneten Bernd Rubelt und dem Vorsitzenden Prof. Matthias Haber, intensiv mit verschiedenen Aspekten der Stadtplanung auseinandergesetzt. Insgesamt sieben Sitzungen gab es bereits, von denen vier öffentlich waren. Ziel des Gestaltungsrates ist es, eine ganzheitliche Perspektive auf die Entwicklung Potsdams zu fördern und dabei als Projektwerkstatt sowie Beteiligungsplattform zu fungieren, wie Potsdam.de berichtet.

Besondere Aufmerksamkeit erhielt der Gestaltungsrat in Bezug auf städtebauliche Planungsprozesse. Hierzu zählen unter anderem die Rahmenplanungen für Marquardt und Am Stern, aber auch konkrete Projekte wie der Ausbau des Horstwegs sowie die Sanierung des ehemaligen Wirtschaftshofs der „Provinzialanstalt für Epileptische“. Ein weiteres Augenmerk wird auf die Planung von Naherholungsgebieten, wie dem „Baggersee Am Stern“, und die Gestaltung des Johannes-Kepler-Platzes gelegt. Verkehrsfragen, insbesondere der Modellversuch an der Dortustraße und das Thema Fahrradparken am Hauptbahnhof, sind ebenfalls zentrale Punkte im Diskurs des Gestaltungsrates.

Bürgerbeteiligung im Fokus

Ein Kernaspekt der Stadtentwicklung ist die aktive Bürgerbeteiligung. Diese wird oft unterschätzt oder kommt zu spät im Planungsprozess zum Tragen. Das „Beteiligungsparadoxon“ beschreibt, wie Bürger meist erst dann in die Planung einbezogen werden, wenn der gestaltenbare Spielraum erheblich eingeengt ist. Der Fachbereich Stadtplanung, der für die bauliche Entwicklung Potsdams zuständig ist, hat die Aufgabe, Bürger frühzeitig über Planungsziele und -auswirkungen zu informieren, worauf die gesetzliche Regelung der formellen Bürgerbeteiligung abzielt. Denn eine transparente Kommunikation und eine frühe Einbindung der Bevölkerung sind entscheidend für den Erfolg von Stadtentwicklungsprojekten buergergesellschaft.de.

In der zweiten Hälfte der Sitzungsperiode stehen noch einige spannende Themen auf der Agenda des Gestaltungsrates. Dazu zählen die Entwicklung des ländlichen Raums in Potsdam, die Begleitung der Rahmenplanung Bornim/Bornstedt sowie die Verkehrskonzepte zum Prozess Schlaatz 2030. Des Weiteren wird die Weiterentwicklung der Innenstadt, insbesondere im Bereich Dortustraße und Lindenstraße, im Fokus stehen. Auch eine Diskussion über die Chancen und Risiken der Baugesetzbuch-Novelle (Bauturbo) ist geplant. Prof. Matthias Haber lobte das hohe Engagement der Bürger und den wertvollen fachlichen Austausch in den Sitzungen des Gestaltungsrates.

Stadtplanung konkret

Die Stadtplanung in Potsdam ist durch eine klare Struktur geprägt. Der Fachbereich Stadtplanung steuert die bauliche Entwicklung der Landeshauptstadt und erarbeitet neben den grundlegenden städtebaulichen Vorgaben auch die Einzelheiten der Bebauungspläne. Des Weiteren beurteilt er Bauanträge, die nicht in Sanierungsgebieten liegen, und steuert die Entwicklung spezifischer Stadtgebiete auf Basis des besonderen Städtebaurechts. Dabei wird auch eng mit verschiedenen Fördermitteln der EU sowie des Landes Brandenburg und der Landeshauptstadt Potsdam gearbeitet Potsdam.de.

In der Summe zeigen sich so in Potsdam viele Ansatzpunkte für eine eigenverantwortliche und individuell zugeschnittene Stadtentwicklung, die sowohl soziale als auch ökologische Fragen miteinander verknüpft. Letztlich zielt das alles darauf ab, die Lebensqualität der Bürger zu steigern und die Stadt als Wohnort für alle attraktiv zu gestalten. Die kommenden Monate werden zeigen, wie es mit diesen wichtigen Themen weitergeht und wie die Bürger in die zukünftige Planung mit einbezogen werden können.