VSG Altglienicke zieht nach Brandenburg: Ein Sportverein auf Wanderschaft!
VSG Altglienicke zieht 2025 nach Fürstenwalde um. Stadionwechsel aufgrund mangelhafter Sanierung in Berlin.

VSG Altglienicke zieht nach Brandenburg: Ein Sportverein auf Wanderschaft!
Das Fußballteam der VSG Altglienicke wird in der kommenden Saison den Schritt nach Brandenburg wagen. Heimspiele werden künftig im Friesenstadion in Fürstenwalde ausgetragen. Die Vereinbarung dazu soll am kommenden Dienstag unterzeichnet werden, wie rbb24 berichtet.
Der Umzug ist notwendig, da das eigene Stadion in Altglienicke nicht saniert werden kann und damit nicht für die Regionalliga geeignet ist. In Berlin gab es offenbar keinen adäquaten Ausweichort, was die Entscheidung umso dringlicher machte. In der letzten Saison teilte sich der Klub das Hans-Zoschke-Stadion mit Lichtenberg 47 und war auch im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark und im Amateurstadion am Olympiastadion aktiv. Doch nun ist Schluss mit dem Gastspielbetrieb in Berliner Stadien.
Stadion Altglienicke: Ein Blick auf die Daten
Das Stadion Altglienicke ist mit einer Kapazität von 2.500 Plätzen und einem Kunstrasenuntergrund ausgestattet. Außerdem ist es mit einer Flutlichtanlage versehen, die für die Abendspiele unerlässlich ist. Trotz dieser guten Voraussetzungen bleibt die Infrastruktur in Berlin ein Thema. Marco Brauchmann, Bezirksstadtrat von Treptow-Köpenick, kündigte an, dass die Arbeiten für das Stadion an der Köpenicker Landstraße voraussichtlich im kommenden Jahr beginnen sollen, doch dies hängt noch von den Finanzierungszusagen ab.
Der Stadionumbau ist seit 2019 ein heiß diskutiertes Thema, da sich die Abstimmungs- und Planungsprozesse als kompliziert herausgestellt haben, vor allem die technische Erschließung war eine große Herausforderung. Viele technische Anlagen sind in einem alten Zustand und müssen dringend saniert werden.
Die sportliche Infrastruktur in Berlin
Berlin punktet mit über 1.200 Standorten und rund 4.450 öffentlichen Sportanlagen, die den Sportlerinnen und Sportlern der Stadt vielfältige Möglichkeiten bieten. Neben Sportplätzen und Hallen gibt es auch Freizeitangebote wie Bolzplätze, Streetball-Plätze und Skateranlagen. Die Stadt ist also gut ausgestattet für den Freizeitsport, was bei dem Umzug der VSG Altglienicke nicht außer Acht gelassen werden sollte. Wenn die Sportanlagen zukunftsgerichtet verbessert werden, könnte dies auch für die Vereine von Vorteil sein. Schließlich bietet das Olympiastadion Berlin nicht nur für den Leistungssport, sondern auch für zahlreiche andere Aktivitäten eine herausragende Kulisse.
Die Herausforderungen im Bereich der Stadioninfrastruktur sind somit klar. Es bleibt zu hoffen, dass die nötigen Entscheidungen bald getroffen werden und die VSG Altglienicke durch den Umzug nach Fürstenwalde nicht nur einen Neuanfang, sondern auch die Chance auf eine sportlich erfolgreiche Saison ergreifen kann.