Zukunftshelden gesucht: Jugendliche entdecken Berufe im Blaulichtsektor!
Rund 50 Jugendliche erlebten in Lübben spannende Einblicke in Blaulichtberufe. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei informierten über Karrieremöglichkeiten.

Zukunftshelden gesucht: Jugendliche entdecken Berufe im Blaulichtsektor!
Am 22. Januar 2026 versammelten sich rund 50 junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Dorfgemeinschaftshaus von Lubolz, um in die spannenden Welt der Blaulichtberufe einzutauchen. Die Veranstaltung war eine einmalige Gelegenheit, sich über die täglichen Herausforderungen und Freuden von Feuerwehr, Rettungsdienst, Luftrettung und Polizei zu informieren. Immerhin sind diese Berufe nicht nur wichtig für unsere Gesellschaft, sie sind oft auch mit viel Verantwortung und manchmal sogar Gefahr verbunden.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen kurze Vorträge und angeregte Gespräche mit erfahrenen Einsatzkräften, die ehrliche Einblicke in ihren Berufsalltag gaben. Zu den Referenten zählten unter anderem die leitende Notärztin Sandra Eberwein vom Klinikum Dahme-Spreewald, Ronald Müller, der als leitender HEMS-TC und Notfallsanitäter bei der DRF Luftrettung tätig ist, sowie Christian Muschka von der Berufsfeuerwehr Cottbus. Diese Fachleute berichteten von ihrem beruflichen Werdegang, wie sie zu ihren Berufen kamen und was die größten Herausforderungen sowie positiven Aspekte ihrer Arbeit sind.
Einblick in die Ausbildung
Die Fragen der jungen Zuhörer zeigten, dass großes Interesse an den Ausbildungswegen und Anforderungen zu diesen Berufen bestand. Wie die Seite Ausbildung.de erklärt, variiert die Ausbildung zum Feuerwehrmann oder zur Feuerwehrfrau je nach Bundesland stark. Dabei gibt es verschiedene Berufsbezeichnungen, darunter Berufsfeuerwehrmann/-frau, Brandmeister/-in oder auch Beamter/Beamtin im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst. Zu den Aufgaben gehören nicht nur die Brandbekämpfung und Erste-Hilfe-Maßnahmen, sondern auch Hilfen bei Hochwasser- und Umweltkatastrophen sowie die Wartung von technischen Geräten.
Die Ausbildung selbst kann zwischen 1 und 3 Jahren dauern und umfasst nicht nur theoretische Grundlagen, sondern auch praktische Einsätze. Die angehenden Feuerwehrleute müssen zudem sportlich fit sein, was Teil der Ausbildung ist. Denn körperliche Fitness spielt eine entscheidende Rolle in diesem Berufsfeld. Auch Quereinstiege, vor allem für handwerkliche Berufe oder im Rettungsdienst, sind möglich und werden von den verschiedenen Feuerwehren gefördert.
Vielfältige Karrierewege und Perspektiven
Die Feuerwehr bietet ein breites Spektrum an Berufen und Karrieremöglichkeiten – ob Hauptschüler, Abiturienten, Gesellen oder Akademiker, jeder hat hier seine Chance. Gehaltstechnisch sind Feuerwehrmitarbeiter verbeamtet; im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst beginnt es bei 1.620 Euro, während Mitarbeiter im höheren Dienst mit mindestens 2.758 Euro rechnen können, wie die Informationsstelle der Berufsfeuerwehr mitteilt.
Ein weiterer wichtiger Punkt, der während der Veranstaltung zur Sprache kam, war die geforderte psychische und physische Belastbarkeit. Diese Voraussetzungen, gepaart mit großem technischen Interesse und der Bereitschaft zur Fortbildung, sind entscheidend für eine erfolgreiche Karriere in der Feuerwehr. Die Möglichkeiten zur Weiterbildung und zum Aufstieg sind ebenfalls vielversprechend, vom Brandinspektor bis hin zum höheren Dienst, wo Führungskompetenzen und Organisationstalent gefragt sind.
Die zweite Auflage dieser Veranstaltung unterstreicht das Engagement der örtlichen Jugend- und Kinderfeuerwehren, Wissen und Begeisterung für diese gesellschaftlich wichtigen Berufe zu vermitteln. Die Feuerwehr Lubolz übernahm nicht nur die Bereitstellung der Räumlichkeiten, sondern stellte auch die Verpflegung für die jungen Teilnehmenden bereit. Ein tolles Zeichen, das zeigt, wie wichtig es ist, die nächste Generation für die Blaulichtberufe zu begeistern.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Diese informativen Veranstaltungen bieten nicht nur Wissen, sondern wecken auch das Feuer für Berufe, die uns alle betreffen und schützen.
Mehr Informationen zu den Berufen findet man unter Meetingpoint Dahme-Spreewald, ausbildung.de und AGBF.