Reh in der Spree: Feuerwehr kann nur noch bergen – Tragischer Einsatz!
Am 19.01.2026 wurde ein Reh in Lübben aus der Spree gerettet, jedoch verstarb es trotz raschem Feuerwehr-Einsatz.

Reh in der Spree: Feuerwehr kann nur noch bergen – Tragischer Einsatz!
Ein tragischer Vorfall ereignete sich kürzlich in Lübben, als ein Reh in die Spree stürzte und nicht mehr selbstständig ans Ufer gelangen konnte. Die örtlichen Einsatzkräfte wurden gerufen, um dem Wildtier zu helfen, doch trotz aller Bemühungen kam jede Hilfe zu spät. Das Reh wurde schließlich aus dem Wasser geborgen, jedoch konnte das Tier nicht gerettet werden. Die Feuerwehr stellte fest, dass die Strömung und die glatten, steilen Ufer der Spree die Situation des Tieres weiter verschärften. Berichten von Meetingpoint Dahme-Spreewald zufolge, waren keine weiteren Informationen zu den Umständen des Einbruchs in das Gewässer verfügbar.
Bei diesem Vorfall wurde einmal mehr die Bedeutung der ehrenamtlichen Tierschutzarbeit der Feuerwehr deutlich. Diese hat nicht nur Brandeinsätze, sondern auch die Tierrettung als zentrale Aufgabe übernommen. Wie auf NDR zu lesen ist, hilft die Feuerwehr beispielsweise bei Tieren, die in Not geraten sind – sei es ein Pferd im Graben oder eine Katze im Baum. Doch der Einsatz der Feuerwehr ist nicht immer notwendig, und gesunder Menschenverstand ist gefragt, wenn man ein Tier in Schwierigkeiten sieht.
Wichtige Hinweise für Tierbesitzer
Feuerwehrfrau Theresa Balzer betont, dass die Feuerwehr nur gerufen werden sollte, wenn ein Tier tatsächlich in Gefahr ist oder niemand anders helfen kann. Besonders bei kleineren Tieren, wie Katzen, kann es oft sinnvoll sein, abzuwarten, da diese in der Regel selbst wieder zu Boden kommen – manchmal kann das zwar bis zu zwei Tage dauern, doch schnelles Handeln ist nicht immer nötig.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die Kosten für die Tierrettung in der Regel dem Tierhalter in Rechnung gestellt werden. Beispielsweise kann der Einsatz eines Feuerwehrwagens für eine Stunde schnell einmal 500 Euro kosten, während ein Rettungsboot etwa 200 Euro kostet. Für einige verschiedene Kommunen gibt es jedoch Regelungen, nach denen diese Kosten übernommen werden können, falls kein Eigentümer ermittelt werden kann. In Bayern hingegen sind Einsätze für Tiere in unmittel Gefahr kostenfrei.
Die Feuerwehr im Tierschutz
Die Feuerwehr hat sich auf Tierrettungen nicht nur spezialisiert, sondern ist auch auf Nachwuchs angewiesen. Das zeigt, wie wichtig die Unterstützung und die ehrenamtliche Arbeit in den Freiwilligen Feuerwehren ist. Damit Tiere auch in Zukunft in Notfällen schnell und kompetent geholfen werden kann, ist die Ausbildung von Einsatzkräften und das Vorhandensein geeigneter Fahrzeuge unerlässlich.
Für Tierbesitzer ist zudem eine Notfallkarte sowie ein Aufkleber zur Kennzeichnung ihrer Haustiere empfehlenswert. Diese helfen den Einsatzkräften bei der Identifikation von Tieren und der schnellen Reaktion in Notsituationen. Abschließend bleibt zu sagen: Wenn Sie ein Tier in einer gefährlichen Lage entdecken, zögern Sie nicht, die Feuerwehr zu kontaktieren. Die Einsatzkräfte sind bestens ausgebildet und darauf vorbereitet, sowohl Menschen als auch Tieren in Not zu helfen.