Haushalts-Streit im Landkreis: Rewe-Neubau und Schulentscheidungen stehen an!
Kreistag Dahme-Spreewald diskutiert Haushaltsdefizit; Modernisierung des Rewe-Markts in Wildau steht an. Schulcheck für Eltern verfügbar.

Haushalts-Streit im Landkreis: Rewe-Neubau und Schulentscheidungen stehen an!
In Brandenburg brodelt es: Der Kreistag Dahme-Spreewald steht vor großen Herausforderungen, insbesondere bei den Beratungen des Doppel-Haushalts 2026/27. Während die Diskussionen intensiv und kontrovers zwischen den Fraktionen geführt werden, steuert der Landkreis auf ein Defizit von rund 80 Millionen Euro bis Ende 2027 zu. Besonders hitzig gehen die Debatten zwischen der AfD/FWKW und der SPD zu, wie die MAZ berichtet. Die Entscheidung über den Haushalt soll in der März-Sitzung des Kreistags fallen.
Die finanziellen Schwierigkeiten des Landkreises sind nicht zu unterschätzen. Bereits jetzt verzeichnet man ein Defizit von etwa 43 Millionen Euro in diesem Jahr. Um zahlungsfähig zu bleiben, bleibt dem Landkreis nichts anderes übrig, als Kredite aufzunehmen und auf Rücklagen zurückzugreifen. Die Radiocottbus berichtet zudem, dass eine Kürzung der Aufwandsentschädigung für Abgeordnete von 290 Euro auf 260 Euro abgelehnt wurde. So werden durch die Abgeordneten weder die eigenen Ansprüche zurückgeschraubt, noch wird ein Zeichen von Verantwortung gesetzt.
Baupläne und Schulentscheidungen
Ein weiteres wichtiges Thema sind die Entwicklungen rund um den Rewe-Markt in Wildau. Planungen für einen modernen Neubau stehen an, auch wenn noch das Planungsrecht fehlt. Die Stadt Wildau befürwortet den Neubau, der voraussichtlich 2029 in Angriff genommen werden soll, mit einer Eröffnung 2030.
Rewe, seit 2008 ein fester Bestandteil der Nahversorgung in Wildau, bedient wöchentlich etwa 14.000 Kunden. Hier zeigt sich, wie wichtig der Markt für die lokale Gemeinschaft ist.
Gleichzeitig müssen sich die Eltern und Kinder der 6. Klassen in Wildau entscheiden, welche weiterführende Schule sie besuchen möchten. Die MAZ bietet mit ihrem Schulcheck umfangreiche Informationen für diesen wichtigen Prozess an. Anmeldungen sind für den Februar 2026 fällig, die Aufnahmebescheide werden dann im Juni versandt.
Kritik an Lärmschutz und Coaching
Zusätzlich gibt es in Zossen eine interessante Entwicklung: Kathleen Janitschke bietet Coaching für Menschen in Lebenswenden an. Ihr Ansatz, Ängste zu überwinden und persönliche Herausforderungen zu meistern, stellt für viele eine wertvolle Unterstützung dar. Mit ihren persönlichen Erfahrungen und mehreren Coaching-Ausbildungen hat sie ein gutes Händchen, um anderen in schwierigen Zeiten zur Seite zu stehen.
Insgesamt herrscht in Dahme-Spreewald eine angespannte Lage. Mit weitreichenden finanziellen Herausforderungen, wichtigen Bauprojekten und den Bedürfnissen der Schülerschaft stehen die Verantwortlichen vor großen Aufgaben. Es bleibt zu hoffen, dass der Kreistag einen Weg findet, um die unterschiedlichen Interessen in Einklang zu bringen.