Digitale Wende im Kreis Spree-Neiße: Verwaltung 2030 wird bürgernah!

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Der Landkreis Spree-Neiße startet 2026 die digitale Verwaltungsmodernisierung bis 2030 für bürgernahe, effiziente Services.

Der Landkreis Spree-Neiße startet 2026 die digitale Verwaltungsmodernisierung bis 2030 für bürgernahe, effiziente Services.
Der Landkreis Spree-Neiße startet 2026 die digitale Verwaltungsmodernisierung bis 2030 für bürgernahe, effiziente Services.

Digitale Wende im Kreis Spree-Neiße: Verwaltung 2030 wird bürgernah!

Im Landkreis Spree-Neiße geht es digital zur Sache! Die Initiative „Digitale Kreisverwaltung Spree-Neiße 2030“ nimmt Fahrt auf und verspricht eine grundlegend modernisierte Verwaltung. Gemäß Radio Cottbus strebt die Verwaltung an, bürgernahe, digitale und zukunftsfähige Dienstleistungen zu bieten, die einfach, schnell und transparent sind. Ab dem Jahr 2026 sollen alle Verwaltungsleistungen online, verständlich und barrierearm zur Verfügung stehen – rund um die Uhr und mobil.

Die Vision umfasst die Vereinfachung von Behördengängen, die Reduzierung von Wartezeiten und die schnellere Auffindbarkeit von Informationen. Die Entwicklungen zielen darauf ab, interne Abläufe zu modernisieren und digitale Prozesse zu etablieren, die Papier sowie doppelte Arbeitsschritte überflüssig machen. Außerdem wird an einer effizienteren Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen gearbeitet.

Berufliche Rahmenbedingungen im Fokus

Ein nicht unwesentlicher Teil der Strategie ist die Schaffung moderner Arbeitsbedingungen, um Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu halten. Das Einrichten mobiler Arbeitsplätze, der Einsatz zeitgemäßer Technik und gezielte Weiterbildung sind Schlüsselaspekte dieser Veränderungen. Datenschutz und Informationssicherheit stehen ebenfalls hoch im Kurs, um eine krisenfeste Verwaltung zu gewährleisten.

Auf den Fachkräftemangel, der gerade im öffentlichen Sektor ein drohendes Thema darstellt, reagiert die Verwaltung mit ihrer Neuausrichtung. Immerhin sind laut Taylor Wessing über 500.000 Stellen im öffentlichen Dienst unbesetzt, und diese Zahl wird bis 2030 voraussichtlich weiter steigen. Der demografische Wandel verschärft die Situation, da viele erfahrene Mitarbeiter in den Ruhestand gehen.

Technologische Unterstützung

Hier kommt die Technologie ins Spiel: Der Einsatz moderner Technologien, zum Beispiel Künstlicher Intelligenz (KI), könnte die Effizienz und Bürgerfreundlichkeit der Verwaltung erheblich steigern. Anwendungsfelder für KI sind digitale Antragsverfahren, die verbesserte Kommunikation mit den Bürgern und internes Workflow-Management. Doch die Implementierung hat ihre Tücken, wie Schulungsbedarf und rechtliche Hürden, die überbrückt werden müssen.

Die Herausforderungen bei der Digitalisierungsstrategie sind nicht zu unterschätzen. Regulatorische Vorgaben, insbesondere durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), müssen in jedem Schritt beachtet werden. Zudem ist eine enge Zusammenarbeit mit Vergaberechtlern und IT-Juristen unabdingbar, wie MACH ausführt. Auch die Beschaffung von KI-Systemen muss sorgfältig geplant werden – dabei sind Nachhaltigkeit und eine strategische Herangehensweise zentral.

Die Kreisverwaltung lädt alle Bürgerinnen und Bürger, Mitarbeiter sowie die Politik ein, den digitalen Wandel aktiv mitzugestalten. So kann jeder Einzelne im neuen, digitalen Zeitalter seinen Teil beitragen. Wir dürfen gespannt sein, welche Fortschritte bis 2030 erreicht werden!