Spannung im Spreewald: Lesung über einen tödlichen Serienmörder!
Am 30. Januar 2026 liest Marvin Reschke im Spreewald-Museum über seinen Debütroman „Der Psychotrop“. Eintrittskarten sind erhältlich.

Spannung im Spreewald: Lesung über einen tödlichen Serienmörder!
Am 30. Januar 2026 wird das Spreewald-Museum in Lübbenau zum Schauplatz einer besonderen Lesung. Der Autor Marvin Reschke, der aus Vetschau stammt, stellt sein Debütwerk „Der Psychotrop“ vor. Dieses Buch handelt von dem Journalisten Henry Thelen, der sich auf die Spur eines skrupellosen Serienmörders begibt. Ein Mord, der die Grenze zwischen Opfer und Täter verwischt, so dass die Fragen nach Wahrheit und Täuschung zunehmend im Vordergrund stehen. Kulturkurier berichtet, dass Henrys drastisches Schicksal die Mordserie zum abrupten Halt bringt und dabei sogar seinen Sohn Jakob dazu inspiriert, die letzten Spuren aufzunehmen.
Die Lesung startet um 19 Uhr. Karten sind an der Museumskasse, in der Lübbenauer Touristinformation und online über den Museumsshop erhältlich. Wer mehr Informationen möchte oder Fragen hat, kann sich an Jenny Linke von der Marketingabteilung wenden – sie ist per E-Mail unter jenny-linke@osl-online.de oder telefonisch unter +49 3573 870 2403 zu erreichen.
Ein Blick auf das Phänomen Serienmord
Hintergrund der Lesung ist das gestiegene Interesse an Serienmördern, das in den letzten Jahren auch in Medien wie Netflix-Serien und Podcasts stark zu spüren ist. Eine vielfältige Auswahl an Romanen zu diesem Thema hat sich entwickelt. Neben Reschkes Werk könnte man sich beispielsweise Robert Blochs Klassiker „Psycho“ anschauen, bekannt durch die Meisterarbeit von Alfred Hitchcock. Hier wird das Thema Wahnsinn und die Auswirkungen von zurückliegenden Verbrechen behandelt. Popkultur hat eine interessante Liste über die besten Romane in diesem Genre zusammengestellt.
Von Bret Easton Ellis’ „American Psycho“, der scharfsinnig die Yuppie-Generation der 80er Jahre kritisiert, bis hin zu Patricia Highsmiths „Der talentierte Mr. Ripley“, wo der Protagonist aus einem tiefen Identitätskonflikt heraus zu Morden greift. Auch die Werke von Thomas Harris oder Nele Neuhaus bieten spannende Einblicke in die Psyche von Tätern und die Ermittlungen dahinter.
Diese Erzählungen greifen nicht nur die düsteren Seiten des Lebens auf, sondern sind auch ein Spiegel unserer Gesellschaft. Soziale Pathologie wird häufig in der Diskussion über Serienmord thematisiert, da diese Verbrechen meist aus einem komplexen Geflecht zwischen Individualität und gesellschaftlichen Bedingungen resultieren.
Die Lesung von Marvin Reschke ist somit nicht nur ein literarisches Ereignis, sondern auch eine Einladung, über die dunklen Schatten in unserer Gesellschaft nachzudenken. Seien Sie dabei, wenn am 30. Januar im Spreewald-Museum einige dieser Themen lebendig werden und diskutiert werden.