Einbruchswelle erschüttert Strausberg: Angst um die Nachbarschaft!
In Strausberg und Umgebung ereigneten sich zwischen 14. und 17. Januar 2026 mehrere Einbrüche. Die Polizei ermittelt.

Einbruchswelle erschüttert Strausberg: Angst um die Nachbarschaft!
In den letzten Tagen sorgt eine Welle von Einbrüchen im nordöstlichen Berliner Umland für Unruhe. Besonders betroffen sind die Gemeinden Strausberg, Bernau, Neuenhagen, Petershagen, Eggersdorf, Vogelsdorf und Panketal. Laut einem Bericht von moz.de haben die Einbrüche zwischen dem 14. und 17. Januar 2026 stattgefunden. Dabei gelangten die Einbrecher in der Regel durch eingeschlagene oder aufgehebelte Fenster in die Wohnhäuser.
In Neuenhagen wurde ein Einfamilienhaus in der Stralsunder Straße aufgebrochen, wobei ein Schaden von rund 500 Euro entstand. Eggersdorf blieb ebenfalls nicht verschont; hier gab es zwei versuchte Einbrüche in der Wagnerstraße und Mittelstraße mit einem Sachschaden von etwa 500 Euro. Besonders gravierend war ein Vorfall in der Lessingstraße in Petershagen, wo ein Fenster eingeschlagen wurde und ein Schaden von 2000 Euro entstand. Die Polizei konnte mit einem Fährtenhund die Spur vom Tatort in Petershagen bis zum S-Bahnhof Petershagen-Nord verfolgen. In Panketal wurde zwischen dem 14. und 16. Januar die Terrassentür eines Einfamilienhauses eingeschlagen, jedoch liegen keine Angaben zum Diebesgut vor.
Neue Einbruchsmasche in Berlin
Doch nicht nur im Umland gibt es Probleme mit Einbrüchen. In Berlin ist eine neue Einbruchsmasche aufgekommen, bei der die Täter einen Türspion mit einer Substanz beschmieren, um zu überprüfen, ob jemand zu Hause ist. Wenn das Haus leer wirkt, schlagen sie zu, indem sie Säure auf das Türschloss anwenden. Diese Methode hat bereits zu mehreren Einbrüchen in unterschiedlichen Mehrfamilienhäusern geführt, hauptsächlich in den Stadtteilen Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg. Betroffene Straßen in Berlin sind unter anderem die Wörlitzerstraße, die Raoul-Wallenberg-Straße, die Franz-Stenzer-Straße und die Straße Am Tierpark, wie berlin-live.de berichtet.
Die Berliner Feuerwehr hat die Aufgabe, die Säure zu neutralisieren, um Verletzungen zu vermeiden. Die Community zeigt sich schockiert über diese neue Vorgehensweise, während die Polizei um Hinweise zu ungewöhnlichen Beobachtungen in Zusammenhang mit diesen Einbrüchen bittet.
Was können Betroffene tun?
Wenn Sie in einer betroffenen Gegend wohnen, sollten Sie besonders wachsam sein. Es wird empfohlen, präventive Maßnahmen zu ergreifen, wie das Installieren von zusätzlichen Sicherheitssystemen oder das gemeinsame Beobachten in der Nachbarschaft. Ein guter Tipp ist auch, im persönlichen Umfeld über die Vorfälle zu berichten und dabei auf Auffälligkeiten zu achten. Manche Nachbarn haben vielleicht ein gutes Händchen dafür, merkwürdige Aktivitäten rechtzeitig zu bemerken.
Die Polizei ist für Ihre Hinweise dankbar und möchte damit den Einbrechern das Handwerk legen. So könnte es gelingen, die Einbruchsserie schnell zu stoppen. In diesen bewegten Zeiten ist es besonders wichtig, dass sich die Nachbarschaft gegenseitig unterstützt und informiert.