Entsorgungsfrust in Kremmen: Hundebesitzer schlagen Alarm!
Hundebesitzer in Kremmen kämpfen gegen unsachgemäße Entsorgung von Kotbeuteln. Appell an Alle zur korrekten Mülltrennung.

Entsorgungsfrust in Kremmen: Hundebesitzer schlagen Alarm!
In Kremmen geht es aktuell hoch her, wenn es um das Thema Hundekotbeutel geht. Audrey Dossow aus Amalienfelde, stolze Hundebesitzerin eines six Monate alten Labrador-Mix namens Josi, berichtet von ihren täglichen Spaziergängen, die sie mit Frustration über die mangelnde Entsorgung der Kotbeutel ihrer Artgenossen verbindet. „Man sieht überall die herumliegenden Beutel, das kann doch nicht sein!“, äußert sie ihren Unmut in sozialen Netzwerken und appelliert an die Hundebesitzer, die bereitgestellten Mülleimer zu nutzen. Diese sind in Amalienfelde ausreichend vorhanden, sogar in der Nähe des Spielplatzes, sodass es an Möglichkeiten nicht scheitern sollte. Dennoch ist Dossows Ärger nicht isoliert. Auch in anderen Ortsteilen wie Beetz, Sommerfeld und Staffelde ist das Problem weit verbreitet, wie maz-online.de berichtet.
Der Kremmener Wirtschaftshofleiter Christian Böttcher-Klawin erklärt, dass im gesamten Stadtgebiet und in den Ortsteilen bereits über 20 Hundetoiletten aufgestellt wurden. Diese werden wöchentlich geleert und mit neuen Tüten versehen. Doch die Kosten für diese Einrichtung schlagen mit mehreren Tausend Euro jährlich zu Buche. Bürgermeister Sebastian Busse stellt fest, dass es kein akutes Problem mit Hundekotbeuteln gebe, sieht aber die Notwendigkeit für eine Sensibilisierung der Hundebesitzer, um den Müll ordnungsgemäß zu entsorgen.
Verantwortung der Hundebesitzer
Die Verantwortung für die Hinterlassenschaften der Vierbeiner liegt klar bei den Hundebesitzern. Um die Umgebung sauber zu halten, wird geraten, Hundekot immer sofort zu entfernen. Dazu können einfache Kunststoffbeutel, biologisch abbaubare und kompostierbare Varianten verwendet werden. Es wird empfohlen, immer genügend Hundekotbeutel griffbereit zu haben — in der Jackentasche oder an der Leine befestigt — damit niemand in die Versuchung kommt, die Hinterlassenschaften einfach liegen zu lassen. Die Qualität der Beutel ist entscheidend: Hochwertige Beutel sind reißfest, wasserdicht und geruchsneutral, während minderwertige Exempare schnell reißen können, was die unsachgemäße Entsorgung begünstigt, wie meinhund24.de betont.
Die Entsorgungsmöglichkeiten variieren allerdings und sind je nach Region unterschiedlich geregelt. In vielen Städten ist es nicht gestattet, Kotbeutel in die Biotonne zu werfen, da diese oft aus nicht biologisch abbaubarem Material hergestellt sind. Während einige Kommunen speziell geforderte Entsorgungsstationen für biologische Abfälle anbieten, ist es wichtig für Hundebesitzer, die lokalen Bestimmungen zu prüfen. So heißt es bei pflanzliche-ernaehrung.de, dass Hundekot nur in biologisch abbaubaren Tüten in der Biotonne entsorgt werden darf, wenn das in der jeweiligen Gemeinde erlaubt ist.
Für eine saubere Umgebung
Eine saubere Umgebung ist nicht nur aus hygienischen Gründen wichtig, sondern steigert auch die Lebensqualität aller Bürger. Schadhafte Bakterien und Parasiten, die im Hundekot vorkommen können, stellen ein Risiko für die Gesundheit dar. Daneben können unsachgemäße Entsorgungsmethoden zu Umweltschäden führen, wie Überdüngung und Algenblüten in Gewässern. Ein einfaches, aber effektives Mittel zur Bekämpfung dieser Probleme ist die ordnungsgemäße Entsorgung des Hundekots. Mit einem verantwortungsvollen Umgang helfen Hundebesitzer nicht nur sich selbst, sondern leisten auch einen wertvollen Beitrag für ihre Nachbarn und die Umwelt.