Hansa Rostock verpflichtet zwei Talentierte: Wichmann und Leberecht!
Amalia Wichmann und Lara Leberecht wechseln zum F.C. Hansa Rostock. Ihre Verpflichtungen stärken die Frauenmannschaft für die Regionalliga.

Hansa Rostock verpflichtet zwei Talentierte: Wichmann und Leberecht!
Die Hansa Frauenmannschaft ist bereit für die Herausforderungen in der Regionalliga und hat dazu gleich doppelt zugeschlagen. Der F.C. Hansa Rostock freut sich, mit Amalia Wichmann und Lara Leberecht zwei neue Talente in seinen Reihen begrüßen zu dürfen. Beide Spielerinnen bringen frischen Wind ins Team und sind hochmotiviert, mit ihren Leistungen zum Klassenerhalt beizutragen.
Amalia Wichmann, die von Blau-Weiß Hohen Neuendorf zu Hansa wechselt, kommt mit einer soliden Ausbildung aus dem Nachwuchs des 1. FC Union Berlin. Die 21-Jährige hat in der aktuellen Regionalliga-Saison bereits fünf Einsätze für die Aufsteigerinnen aus der Berlin-Liga absolviert. Ihre Flexibilität auf den Außenbahnen kommt dem Team von Trainerin Anne Haug zurecht, insbesondere in einem Konkurrenzkampf, der für die Mannschaft in dieser Saison entscheidend sein wird. Wichmann selbst zeigt sich erfreut über die Möglichkeit, beim F.C. Hansa Regionalliga-Fußball zu spielen und ihr Studium parallel fortzusetzen. „Ich möchte dem Verein beim Klassenerhalt helfen“, so Wichmann.
Ein weiteres Talent für Hansa
Ebenfalls neu im Hansa-Trikot ist Lara Leberecht, die von der U20 des FC Carl Zeiss Jena nach Rostock wechselt. Die 18-Jährige, in Rostock geboren, hat zuvor für die U17 des 1. FC Neubrandenburg 04 sowie die SG Warnow Papendorf gespielt. Sie bringt Erfahrung aus 19 Einsätzen in der Regionalliga Nordost mit, in denen sie ein Tor erzielte. „Es ist etwas ganz Besonderes, für den F.C. Hansa aufzulaufen“, betont Leberecht vielversprechend und freut sich, das Hansa-Trikot zu tragen.
Henning Stoffers, Leiter der Abteilung Frauen- und Mädchenfußball beim F.C. Hansa, hat positive Worte für die Neuverpflichtungen. Er hebt hervor, dass Wichmann bereits seit Herbst mit der Mannschaft trainiert und gut ins Team passt. Zudem beschreibt er Leberecht als talentiert und kreativ, eine Spielgestalterin, die behutsam an die erste Mannschaft herangeführt werden soll. Die Herausforderungen in der Regionalliga, der dritthöchsten Spielklasse im deutschen Frauenfußball, sind groß, und der Druck, sich gegen die 11 anderen Teams der Staffel zu behaupten, wird nicht geringer.
Regionalliga im Fokus
Die Regionalliga ist seit ihrer Einführung 2004 die dritthöchste Liga im deutschen Frauenfußball und umfasst derzeit fünf DFB-Regionalverbände, die jeweils eigene Staffeln führen. In dieser Saison haben die Meister der Regionalligen reelle Aufstiegschancen, da ab der Saison 2025/26 alle Meister direkt in die 2. Bundesliga aufsteigen können. Für die Rostockerinnen ist jedes Spiel entscheidend, um einen der oberen Plätze zu erreichen und somit den Abstieg zu vermeiden.
Mit diesen beiden Neuzugängen zeigt der Club ein gutes Händchen, sowohl junge Talente gezielt zu fördern als auch erfahrene Spielerinnen zu integrieren. Es bleibt abzuwarten, wie sich die neue Mannschaftsstruktur im weiteren Verlauf der Saison bewähren wird, doch die Zeichen stehen auf Aufbruch. Die Fans dürfen sich auf spannende Spiele freuen und sind bereits jetzt gespannt, wie sich die beiden Neuen in der kommenden Zeit präsentieren werden.