Uckermark

Boitzenburg krönt das erste Klostermännchen – Ein Fest der Tradition!

Der 1. April 2025 wird für das Boitzenburger Land ein ganz besonderer Tag, denn Bürgermeister Frank Zimmermann hat die erste Kür des „Klostermännchens“ angekündigt. Diese Veranstaltung findet vor der malerischen Kulisse der Klostermühle und der Klosterruine statt. Es ist eine Tradition, die in den umliegenden Kommunen wie Prenzlau und Templin bereits Einzug gehalten hat, wo Königinnen und ähnliches ausgewählt werden, um die regionalen Besonderheiten zu feiern. Wo Prenzlau seine Schwanenkönigin und Templin eine Waldfee hat, wird Boitzenburg nun sein eigenes Klostermännchen küren, was die hiesige Identität stärken soll berichtet nordkurier.de.

Die Idee für das Klostermännchen basiert auf einer Sage, die von Rudolf Schmidt im Jahr 1922 im „Sagenschatz der uckermärkischen Kreise Prenzlau und Templin“ dokumentiert wurde. Laut dieser Sage wurde ein Böttchermeister nachts ins Kloster gerufen, floh jedoch aus Angst und ließ sein Werkzeug zurück. Das Klostermännchen, so die Legende, brachte das Werkzeug zurück und belohnte den Meister mit Gold. Ein Hinweis auf die historische Bedeutung dieser Sage ist die Puppenfigur des Klostermännchens, die in der Klostermühle ausgestellt ist, die seit 1979 als technisches Denkmal und Museum dient stellt die Klostermühle vor.

Besondere Veranstaltung zur Förderung regionaler Identität

Im Rahmen der Kür werden die Anwärter am 1. April um 15 Uhr in Kostümen auftreten. Eine Jury entscheidet, wer das neue Klostermännchen darstellen wird. Diese Figur soll nicht nur das Boitzenburger Land repräsentieren, sondern auch das Interesse an der Kultur und Geschichte der Region fördern. Feste dieser Art sind wichtig, um Gemeinschaften zu stärken und regionale Identitäten zu bewahren, wie Experten aus der Kultur- und Festforschung anmerken merkt kultur-und-natur.com an.

In der Klostermühle, wo das Klostermännchen wohnt, können Besucher mehr über die Tradition des Müllerns erfahren. Das Mahlwerk funktioniert noch und bietet Führungen an, die durch Martin Joost, den Museumsmüller, geleitet werden. Darüber hinaus gibt es einen besonderen Spruch über dem Eingang der Mühle, der die Bedeutung von Wasser, Dampf und Wind für den Betrieb der Mühle unterstreicht.

Das Klostermännchen fühlt sich wohl in seiner Rolle und in der Mühle, die den Charakter eines lebendigen Museums hat. Diese Art von kulturellen Veranstaltungen zieht sowohl Einheimische als auch Touristen an und zeigt, wie Feste zur Bewahrung von Traditionen beitragen. Indem alte Legenden neu interpretiert werden, revitalisieren sie das Interesse an der historischen und kulturellen Landschaft Deutschlands.

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Beste Referenz
nordkurier.de
Weitere Infos
klostermuehle-boitzenburg.de
Mehr dazu
kultur-und-natur.com

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