Schwarz Digits investiert 11 Milliarden Euro in Lübbenauer Rechenzentrum!

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Schwarz Digits investiert 11 Milliarden Euro in ein nachhaltiges Rechenzentrum in Lübbenau, das bis 2027 fertiggestellt wird.

Schwarz Digits investiert 11 Milliarden Euro in ein nachhaltiges Rechenzentrum in Lübbenau, das bis 2027 fertiggestellt wird.
Schwarz Digits investiert 11 Milliarden Euro in ein nachhaltiges Rechenzentrum in Lübbenau, das bis 2027 fertiggestellt wird.

Schwarz Digits investiert 11 Milliarden Euro in Lübbenauer Rechenzentrum!

Ein wahres Pionierprojekt nimmt in Lübbenau Gestalt an: Die Schwarz Digits, die IT- und Digitalsparte der Schwarz Gruppe, investiert sage und schreibe 11 Milliarden Euro in den Bau eines hochmodernen Rechenzentrums. Wie wll.news berichtet, handelt es sich dabei um die größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte. Dieses ambitious Vorhaben soll helfen, die digitale Resilienz sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor zu stärken.

Der erste Bauabschnitt des „Schwarz Digits Datacenter“, der bis Ende 2027 fertiggestellt sein soll, umfasst gleich drei Module. Ein bemerkenswertes Augenmerk liegt auf Nachhaltigkeit: Das Rechenzentrum wird vollständig mit Grünstrom betrieben, was nicht nur den Ansprüchen des EU Green Deals gerecht wird, sondern auch die notwendigen Standards für die sichere Verarbeitung großer Datenmengen in Deutschland und Europa erfüllt.

Nachhaltigkeit im Fokus

Ein wesentlicher Aspekt des Projekts ist die umweltfreundliche Grundstücksentwicklung. Das 13 Hektar große Gelände des ehemaligen Kraftwerks Lübbenau wurde bereits erfolgreich renaturiert. Dabei kommen über 20.000 Kubikmeter Beton und Steine sowie 110 Tonnen Stahl und 20 Tonnen Holz zum Einsatz – alles recycelt und wiederverwendet. Dies steht ganz im Zeichen der Kreislaufstrategie „REset Resources“ der Schwarz Gruppe, die moderne, umweltschonende Verfahren im Betrieb des Rechenzentrums anwendet.

Besonders spannend wird auch die technische Ausstattung: Das Rechenzentrum ist so konzipiert, dass es Platz für bis zu 100.000 GPUs bietet, die für das Training großer KI-Modelle genutzt werden können. Des Weiteren wird mit „Direct Liquid Cooling“ gearbeitet, wodurch Abwärme ins Fernwärmenetz eingespeist werden kann. Dies gewährleistet nicht nur eine hohe Energieeffizienz, sondern passt auch bestens zu den Vorgaben des neuen Energieeffizienzgesetzes (EnEfG), das im November 2023 in Kraft trat. Dieses Gesetz legt fest, dass Rechenzentren spezifische Energieeinsparmaßnahmen umsetzen und bestimmte PUE-Werte nicht überschreiten dürfen, um den Klimazielen bis 2030 gerecht zu werden, wie pwc.de erläutert.

Technologische Vorreiterrolle

Die Vermessung und Interpretation von Daten ist heutzutage unverzichtbar. Mit dem neuen Rechenzentrum in Lübbenau positioniert sich die Schwarz Gruppe als europäischer Hyperscaler, was zusätzlich die digitale Transformation in Europa vorantreiben könnte. Stackit, der Cloud-Anbieter der Gruppe, wird an diesem Projekt beteiligt sein und das neue Rechenzentrum als fünftes in Lübbenau betreiben. Die geplante Anschlussleistung beträgt rund 200 Megawatt, mit der Möglichkeit zur modularen Erweiterung in zwei Bauabschnitten.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Investition in das Rechenzentrum nicht nur ein gutes Geschäft für die Schwarz Gruppe darstellt, sondern auch einen bedeutenden Beitrag zur Stärkung der digitalen Infrastruktur in der Region und zur Erreichung der Klimaziele leistet. Man darf gespannt sein, welche weiteren Entwicklungen uns in der Zukunft erwarten werden.