Millionen für bessere Straßen: Förderbescheide für Ostprignitz-Ruppin!

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Ina Bartmann übergibt Förderbescheide für wichtige Infrastrukturprojekte in Wittstock/Dosse, die Verkehrssicherheit erhöhen sollen.

Ina Bartmann übergibt Förderbescheide für wichtige Infrastrukturprojekte in Wittstock/Dosse, die Verkehrssicherheit erhöhen sollen.
Ina Bartmann übergibt Förderbescheide für wichtige Infrastrukturprojekte in Wittstock/Dosse, die Verkehrssicherheit erhöhen sollen.

Millionen für bessere Straßen: Förderbescheide für Ostprignitz-Ruppin!

Am heutigen Tag, dem 6. September 2025, hat Ina Bartmann, Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, Förderbescheide für wichtige Verkehrsprojekte in der Region übergeben. Diese Initiativen betreffen sowohl die Landkreise Ostprignitz-Ruppin als auch Prignitz und sollen die Verkehrsverhältnisse sowie die Sicherheit in den Gemeinden verbessern. Insgesamt fließen 4,47 Millionen Euro in die neuen Projekte, darunter Straßen- und Radwegbaumaßnahmen. Wie CityReport berichtet, sind die folgenden Projekte in Ostprignitz-Ruppin geplant:

Wichtige Projekte im Landkreis Ostprignitz-Ruppin:

  • Ortsdurchfahrt Wittstock, Jabeler Chaussee (K6825): Diese Maßnahme umfasst den Ausbau auf 6 Meter Breite über eine Gesamtlänge von etwa 1,2 km. Die Erneuerung des Regenwasserkanals ist ebenfalls Teil des Projekts. Gesamtkosten: ca. 2,3 Millionen Euro, davon 1,97 Millionen Euro an Fördermitteln.
  • Radweg Wittstock – Zaatzke (K6825): Mit einer Länge von ca. 4 km und einer Breite von 2,5 Metern wird dieser Radweg für eine bessere Anbindung sorgen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,17 Millionen Euro, wovon 809.000 Euro gefördert werden.
  • Ortsverbindungsstraße Biesen – Eichfelde: Hier wird eine Gesamtlänge von etwa 1,8 km auf eine geplante Breite von 5,5 Metern ausgebaut. Die Kosten liegen bei ca. 1,16 Millionen Euro, mit 830.000 Euro an Fördermitteln.

Diese Projekte sind nicht nur notwendig, sie sind auch eine Investition in die Zukunft der Region. Besonders der Radweg von Wittstock nach Zaatzke ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer besseren Radverkehrsanbindung. Dies belegen auch die jüngsten Entwicklungen in der Region, wie die offizielle Freigabe des Radwegs von Wittstock/Dosse nach Griebsee, die bereits am 14. April 2023 erfolgte. Wie Tantower berichtet, ist dieser Abschnitt 11,8 Kilometer lang und war ein Teil eines größeren Plans zur Förderung des Radverkehrs in Brandenburg. Die Kosten für diesen ersten Bauabschnitt belaufen sich auf etwa 2,7 Millionen Euro.

Förderung und zukünftige Pläne

Die Finanzierung des Radwegs erfolgt zu einem Großteil aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ und dem Zukunftsinvestitionsfonds des Landes. Das Ministerium hat klar formuliert, dass bis 2030 20 Prozent der Wege in Brandenburg mit dem Fahrrad zurückgelegt werden sollen. Die Radverkehrsstrategie 2030 soll im Mai im Kabinett vorgestellt werden. Neben dem Radweg Wittstock – Zaatzke sind auch zwei weitere Projekte in Planung: Der Radweg von Wittstock/Dosse nach Alt Daber und eine Fahrradstraße von Babitz nach Klein Haßlow.

Mit der Übergabe dieser Förderbescheide zeigt die Landesregierung ein gutes Händchen für die Vernetzung und Verkehrssicherheit in der Region. Die Bürgerinnen und Bürger dürfen sich auf attraktive und zukunftsfähige Lösungen freuen, die nicht nur den Verkehr erleichtern, sondern auch die Lebensqualität vor Ort erhöhen.