Leonard aus Fürstenwalde: Ein Jahr in den USA für Menschen mit Behinderung
Leonard aus Fürstenwalde geht für ein Jahr in die USA, um Freiwilligendienst mit Menschen mit Beeinträchtigungen zu leisten. Unterstützung benötigt!

Leonard aus Fürstenwalde: Ein Jahr in den USA für Menschen mit Behinderung
Ein aufregendes Abenteuer steht dem 18-jährigen Leonard Liebsch aus Fürstenwalde bevor: Er wird für ein Jahr nach Great Barrington im Bundesstaat Massachusetts, USA, reisen. Dort wird er einen Freiwilligendienst leisten und Menschen mit Beeinträchtigungen in inklusiven Wohngemeinschaften unterstützen. Diese Herausforderung ist für ihn die Gelegenheit, aus seiner Komfortzone herauszukommen und eine neue Kultur kennenzulernen, erzählt er stolz in einem Interview mit moz.de.
Leonard wird in einer speziellen Wohngemeinschaft, dem Leander House, untergebracht. Diese Einrichtung bietet Menschen mit Behinderung einen Ort, an dem sie Gemeinschaft erleben und sich entfalten können. In Great Barrington, einer idyllischen Stadt in den Berkshire Mountains, werden die Bewohner in vier unterschiedlichen Häusern als erweiterte Familien zusammenleben. Workshops, Kunstunterricht, Reittherapie und zahlreiche Freizeitaktivitäten sorgen für ein lebenswertes Miteinander, das den Alltag der Bewohner bereichert und unterstützt.
Finanzierung des Freiwilligendienstes
Um seinen Dienst zu finanzieren, muss Leonard insgesamt etwa 12.000 Euro aufbringen. Davon hat er bereits durch private Spenden 2.900 Euro selbst gesammelt. Ein Großteil der Kosten wird jedoch durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Zweidrittel der Ausgaben werden übernommen, was Leonardo einen gewissen Spielraum lässt, um seinen Traum zu verwirklichen. Um weitere Unterstützung zu gewinnen, plant er, einen Förderkreis aufzubauen, der ihm hilft, die restlichen Kosten zu decken.
Vielfältige Aufgaben im Freiwilligendienst
Die täglichen Aufgaben werden vielfältig und anpackend sein. Leonard wird die Bewohner begleiten, sei es zu Therapiesitzungen, bei Ausflügen oder einfach nur im Alltag. Kochen gehört ebenfalls zu seinem Programm, und er freut sich darauf, neue Freundschaften zu schließen und gemeinsam Erinnerungen zu schaffen.
Obwohl der Freiwilligendienst nicht vergütet wird, gibt es ein kleines Taschengeld, das den Freiwilligen ermöglicht, ein wenig Unabhängigkeit zu genießen. Die Menschen in der Gemeinschaft werden Leonard als Betreuer und Freund zugleich erleben, was ihn sowohl persönlich als auch beruflich wachsen lässt.
Zusammen mit anderen Freiwilligen hat Leonard die Möglichkeit, an gemeinsamen kulturellen Veranstaltungen und sportlichen Aktivitäten teilzunehmen, um die Integration zu fördern. So wird er schnell in die Lebenswelt seines neuen Zuhauses eintauchen können. Und während er auf neue Freunde, spannende Aktivitäten und beeindruckende Landschaften trifft, bleibt Leonard sich der gesellschaftlichen Spaltung in den USA bewusst und möchte durch seinen Dienst einen positiven Beitrag leisten.
Für alle, die ebenfalls Interesse an einem Auslandsfreiwilligendienst haben, sei gesagt: Es gibt viele Möglichkeiten, etwas zu bewegen. Das Deutsche Rote Kreuz beispielsweise bietet vielfältige Freiwilligendienste auch in anderen Ländern an, sei es in Uganda, Indien oder Peru. Die Programme sind gut organisiert und bieten eine wertvolle Vorbereitung auf die Herausforderungen, die internationale Freiwillige erwarten können, wie drk.de informiert.
Leonards Geschichte ist ein inspirierendes Beispiel dafür, dass der Einsatz für Menschen mit Behinderung nicht nur eine wichtige Aufgabe ist, sondern auch das eigene Leben bereichern kann. Wer also noch etwas Zeit hat beim Spenden, sollte sich unbedingt überlegen, diesen jungen Freiwilligen auf seinem Weg zu unterstützen!