Gemeinsames Gedenken in Storkow: Volkstrauertag am 16. November!
Am Volkstrauertag, 16. November 2025, gedenkt Storkow (Mark) den Opfern von Krieg und Gewalt an mehreren Orten.

Gemeinsames Gedenken in Storkow: Volkstrauertag am 16. November!
In Storkow (Mark) wird am Sonntag, dem 16. November, ein gemeinsames Gedenken anlässlich des Volkstrauertages begangen. Dieser Tag, der in Deutschland traditionell zwei Sonntage vor Advent gefeiert wird, hat sich zu einem wichtigen Ereignis entwickelt, das den Opfern von Kriegen und Gewalt gewidmet ist. Die Stadt Storkow (Mark), zusammen mit der Evangelischen Kirche, der Kurmark-Kaserne und weiteren Beteiligten, lädt alle Interessierten ein, an dieser bedeutenden Gedenkreihe teilzunehmen. Storkow-Mark berichtet, dass die Veranstaltungen um 13:00 Uhr am städtischen Friedhof beginnen.
Der Volkstrauertag, der erstmals im Jahr 1922 eingeführt wurde, hat seine Wurzeln im Gedenken an die Kriegstoten des Ersten Weltkrieges. Über die Jahre hat sich das Gedenken jedoch erweitert, um auch die Opfer von Gewalt und Unterdrückung zu ehren. In den letzten Jahrzehnten hat sich der Tag zu einem Zeichen der Hoffnung und des Engagements für eine friedliche Zukunft gewandelt. Der Volksbund hat sich entscheidend mit der Schaffung dieses Gedenktages auseinandergesetzt, der nicht nur den Trauernden, sondern auch der gesamten Gesellschaft ein Gefühl der Solidarität vermitteln soll.
Programm für den Volkstrauertag
Die Gedenkveranstaltungen in Storkow sind vielseitig gestaltet und beginnen am städtischen Friedhof. Hier steht der Posaunenchor bereit, um die Teilnehmer mit einem musikalischen Stück zu empfangen. Oberstleutnant Grundtner wird die Eröffnungsrede halten, gefolgt von Ludwig Scheetz, einem Mitglied des Landtages, der das Totengedenken leitet. Zum Abschluss wird ein Kranz niedergelegt, bevor es mit einem weiteren Musikstück des Posaunenchors weitergeht.
Um 13:30 Uhr folgt eine stille Kranzniederlegung am Sowjetischen Soldatenfriedhof, wo Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig einige Worte spricht. Am Marktplatz an der Friedenseiche wird um 14:00 Uhr das Programm fortgesetzt, das ebenfalls musikalische Darbietungen sowie eine Rede von Pfarrer Robert Parr umfasst. Die letzte Station des Gedenkens findet um 14:30 Uhr an der Kurmark-Kaserne statt, wo ein Kranz am Gedenkstein der Eisenbahnpioniere niedergelegt wird. Oberstleutnant Breitkopf, die stellvertretende Kommandeurin, wird hier die Rede halten und die Würdigung der Opfer in den Vordergrund rücken.
Ein Ort des Zusammenkommens
Nach den offiziellen Gedenkveranstaltungen sind alle Teilnehmer eingeladen, bei einem Beisammensein im Familiencafé der Kurmark-Kaserne bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeit zur Begegnung und zum Austausch zu nutzen. Diese Art der Zusammenkunft trägt dazu bei, die Gemeinschaft zu stärken und den Tag nicht nur als Trauertag, sondern auch als Anlass für Gespräche und neue Perspektiven zu erleben.
Der Volkstrauertag, der nicht nur in Storkow, sondern bundesweit begangen wird, hat sich im Laufe der Jahre zu einem bedeutenden Teil der deutschen Kultur entwickelt. Wikipedia erklärt, dass dieser Tag auch ein Raum für Versöhnung und Erinnerung darstellt. Denn letztlich ist das Gedenken nicht nur ein Rückblick auf die Vergangenheit, sondern auch ein Appell an die Zukunft.