
Am 3. März 2025 wurde die Regionalgemeinde Plötzin gegen 13:30 Uhr von einem Notruf erschüttert, der einen angeblichen Flugzeugabsturz meldete. Feuerwehrkräfte aus Werder (Havel) sowie Rettungsdienst und Polizei wurden umgehend in einSuchgebiet zwischen der Autobahn A10 und der Plötziner Chaussee entsandt. Zudem leistete ein SAR-Rettungshubschrauber der Bundeswehr Unterstützung bei den Suchmaßnahmen.
Der Notruf wurde von zwei jungen Personen abgesetzt, die den Vorfall beobachtet hatten. Nach intensiven Such- und Rettungsbemühungen kam es jedoch zu einer Entwarnung: Die Einsatzkräfte stellten fest, dass kein großes Flugzeug abgestürzt war. Stattdessen handelte es sich um ein Modellflugzeug. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, und die Einsatzkräfte konnten mit einem Schmunzeln über den falschen Alarm zurückkehren. Ein Feuerwehrsprecher betonte: „Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig den Notruf wählen.“ Dieser Vorfall wirft Fragen über die oft volatilen Wahrnehmungen von Flugzeugen in der Region auf und endet glimpflich.
Schwerer Vorfall in Washington
US-Behörden haben inzwischen bestätigt, dass sie nicht von Überlebenden ausgehen. Feuerwehrchef John Donnelly gab bekannt, dass mehr als ein Dutzend Leichen geborgen wurden, während CBS von mindestens 18 Toten berichtete. Rund 300 Einsatzkräfte waren mobilisiert worden, um das Wasser und die Uferbereiche zu durchsuchen, was allerdings aufgrund der Dunkelheit und der Kälte äußerst schwierig war.
Unfalluntersuchungen und Sicherheitsmaßnahmen
Die Umstände des Unglücks in Washington sind unklar, und es gibt bisher keine Hinweise auf Kriminalität oder Terrorismus, teilt das FBI mit. Vor dem Absturz gab es bereits Kommunikation zwischen den Piloten des Passagierflugzeugs und den Fluglotsen sowie dem Hubschrauber. President Donald Trump äußerte Zweifel an den Taktiken, die während des Vorfalls von den Fluglotsen und dem Militärhubschrauber verwendet wurden.
Solche Vorfälle unterstreichen die Bedeutung von Flugsicherheitsuntersuchungen. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) veröffentlicht regelmäßig Berichte über Unfälle und Störungen, um zukünftige Unfälle zu vermeiden. Ihre Informationen sind online verfügbar und bieten entscheidende Hinweise zur Sicherheit im Luftverkehr. Die BFU hat kürzlich den Versand gedruckter Ausgaben eingestellt und veröffentlicht seitdem alle relevanten Berichte kostenlos im Internet, was eine wichtige Ressource zur Vermeidung ähnlicher Tragödien darstellt.