
Am 3. April 2025 gibt es auf der Autobahn A12 gleich zwei Abschnitte, die derzeit als besonders risikobehaftet gelten. Sowohl Geschwindigkeitsüberschreitungen als auch mögliche Bußgelder oder Fahrverbote drohen, während die Bundespolizei den Verkehr kontinuierlich überwacht und die Geschwindigkeitsmessungen anpasst. Diese Maßnahmen sind Teil eines allgemeinen Bestrebens, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Fahrer zur Einhaltung der Geschwindigkeitslimits zu ermahnen. Auf der A12, die vom Berliner Ring (A10) bis zur deutsch-polnischen Grenze verläuft, gilt ein Tempolimit von 120 km/h.
Eine mobile Radarfalle wurde am heutigen Tag um 14:27 Uhr bei Briesen (Mark) im Kreis Oder-Spree, Brandenburg, festgestellt. Außerdem wurde ein weiterer Blitzerstandort in einer 0 km/h-Zone bei Brannenburg im Landkreis Rosenheim, Bayern, am 3. April 2025 um 16:37 Uhr gemeldet. Diese beiden Messstellen sind Teil der verschiedenen Überwachungen, die sowohl durch die Polizei als auch durch kommunale Dienststellen auf der Autobahn A12 zum Einsatz kommen.
Messmethoden und Bußgelder
Die Geschwindigkeitsmessungen auf der A12 erfolgen durch diverse Techniken. Dazu gehören Radar, Lasergeräte sowie Weg-Zeit-Berechnungen. Häufig wird in den 100 km/h Zonen, die auf der A12 gelten, eine Geschwindigkeitsüberschreitung registriert. Die Bußgelder für solche Verstöße sind im Bußgeldkatalog geregelt und können je nach Grad der Überschreitung variieren.
- 21 km/h zu schnell: 100 EUR, 1 Punkt
- 26 km/h zu schnell: 150 EUR, 1 Punkt, mögliches Fahrverbot
- 41 km/h zu schnell: 320 EUR, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
Fahrverbote können ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 31 km/h verhängt werden. Die Vielzahl der Bußgeldstellen in Deutschland, wie beispielsweise in Brandenburg, Berlin und Bayern, ist für die Ausstellung der Bußgeldbescheide verantwortlich.
Erwartungen und Toleranzen
Die mobilen Blitzgeräte nehmen bei der Geschwindigkeitsmessung Toleranzen in Bezug auf die erfassten Geschwindigkeiten in Anspruch. So werden bei Geschwindigkeiten bis 100 km/h 3 km/h abgezogen, während bei schnelleren Fahrten 3 Prozentpunkte vor der Berechnung eines Bußgeldes abgezogen werden. Der empfohlene Richtwert für Geschwindigkeiten auf der Autobahn A12 beträgt 130 km/h, wobei die Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften 100 km/h beträgt.
Ärger kann auch dann entstehen, wenn ein Fahrer binnen eines Jahres mehr als 25 km/h zu schnell fährt, was zusätzliche Strafen zur Folge haben kann. Vor der Zustellung eines Bußgeldbescheids wird in der Regel eine Anhörung durchgeführt. Da Bußgelder und Punkte im Verkehr vor dem Gesetz nicht unbemerkt bleiben, ist es ratsam, sich im Falle eines Vorwurfs anwaltlich beraten zu lassen.
In diesem Sinne ist besonders wichtig zu betonen, dass Geschwindigkeitsüberschreitungen nicht nur zu Bußgeldern führen, sondern auch für Fahranfänger und erfahrene Fahrer ernsthafte Konsequenzen mit sich bringen können. Weitere Informationen zu den Bußgeldern, Punkten und rechtlichen Aspekten kann adac.de bieten.