Brandenburg

Brandenburg lockert Regeln: Ende der ASP-Kerngebiete in Spree-Neiße!

Brandenburg hat am 31.03.2025 ein bedeutendes Schritt gemacht, indem es die Schutzvorkehrungen gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) signifikant reduziert hat. Im Landkreis Spree-Neiße wurde das letzte bestehende Kerngebiet, das im Zusammenhang mit der ASP stand, offiziell aufgehoben. Dies bedeutet, dass die zuvor bestehenden Nutzungsbeschränkungen für Land- und Forstwirtschaft in diesem Bereich nun entfallen, was einer Entspannung für viele Betriebe gleichkommt.

Wie tagesspiegel.de berichtet, wurde der letzte Ausbruch der ASP in diesem Kerngebiet vor etwa einem Jahr festgestellt. Dies zeigt, dass die Maßnahmen zur Eindämmung der Seuche in der Region offenbar Wirkung gezeigt haben. Trotz dieser Aufhebung bestehen jedoch weiterhin EU-vorgegebene Sperrzonen in Brandenburg, insbesondere in Landkreisen an der Grenze zu Polen. Diese Zonen sollen dazu beitragen, eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Aktuelle Situation und Herausforderungen

Obwohl Brandenburg Schritte in die richtige Richtung unternimmt, ist die Herausforderung rund um die Afrikanische Schweinepest noch lange nicht überwunden. Vor wenigen Tagen wurde im Landkreis Märkisch-Oderland erneut ASP bei einem Wildschwein nachgewiesen. Dies macht deutlich, dass das Virus in der Region, und besonders in Polen, weiterhin ein ernstzunehmendes Problem darstellt. Laut sueddeutsche.de bleibt das ASP-Aufkommen in polnischen Gebieten hoch, was eine ständige Wachsamkeit und gegebenenfalls Anpassungen der Maßnahmen erfordert.

Die Entscheidung, das Kerngebiet aufzuheben, könnte für viele Landwirte und Forstwirte eine Erleichterung darstellen, da sie mehr Freiräume bei der Bewirtschaftung ihrer Flächen erhalten. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der ASP sind für viele Betriebe spürbar gewesen, und die neuen Regelungen bieten die Chance auf eine gewisse Normalität. Dennoch erfordert die aktuelle Situation eine kontinuierliche Beobachtung und die Bereitschaft, bei Bedarf schnell zu reagieren.

Statistische Auswertung

Beste Referenz
tagesspiegel.de
Weitere Infos
sueddeutsche.de

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