Die Stadt Potsdam setzt 2026 auf kreative Mitgestaltung: Ab sofort können interessierte Bürger:innen Vorschläge und Projekte für die neuen Ideen-Budgets einreichen. Insgesamt stehen 120.000 Euro zur Verfügung, um kulturelle, sportliche und soziale Projekte sowie innovative Ideen zur Stadtgestaltung zu finanzieren. Laut Potsdam.de können für jeden Vorschlag bis zu 5.000 Euro angefordert werden. Diese Initiative zielt darauf ab, Gemeinschaft und Bürgerengagement zu stärken.
Wer konkrete Ideen hat, kann diese über ein Online-Formular auf der Website von Potsdam einreichen oder direkt bei lokalen Kooperationspartnern abgeben. Bis zum 31. Dezember 2025 haben Senior:innen die Möglichkeit, ihre Vorschläge beim Büro des Seniorenbeirats Potsdam einzureichen. Für die Ortsteile Fahrland, Neu Fahrland, Krampnitz und Kartzow läuft die Ideensammlung bis zum 15. Januar 2026, während in der Waldstadt Vorschläge bis zum 14. Februar 2026 willkommen sind. Besonders Projekte, die Menschen mit Behinderungen zugutekommen, können bis zum 15. März 2026 eingereicht werden.
Ideensammlung und Abstimmung
Bereits bis Mitte Dezember konnten 27 Projekte von 23 Personen im Innenstadbereich und Potsdam West eingereicht werden. Die Schwerpunkte der bisherigen Ideen liegen auf Infrastrukturverbesserungen, Sport- und Kulturangeboten sowie grünen Mitmach-Projekten. Eine öffentliche Abstimmung über die Vorschläge ist für Februar 2026 geplant, während in Uetz-Paaren die Ideensammlung nun abgeschlossen ist. Dort wurden 69 Vorschläge von 37 Bürger:innen um die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls sowie die Aufwertung von Grünflächen eingereicht.
Mit dieser Initiative wird ein wichtiger Schritt in die Richtung einer aktiven Bürgergesellschaft getan. Die Stadtverwaltung erhofft sich durch diese Maßnahmen eine lebendigere Stadt und unterstützt die Bürger:innen dabei, ihre Visionen für Potsdam zu verwirklichen.
Regionales Engagement und Förderung
Diese Ideen-Budgets hängen auch mit größeren städtebaulichen Initiativen zusammen, die bundesweit gefördert werden. Laut bmwsb.bund.de stellt der Bund im Jahr 2024 für die Städtebauförderung 790 Millionen Euro bereit. Diese Mittel sollen der Stärkung von Innenstädten, der sozialen Stabilisierung benachteiligter Quartiere und der Schaffung nachhaltiger Strukturen in Regionen mit Funktionsverlusten dienen.
Gerade in den gegenwärtigen Zeiten sind solche finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten bedeutsam für die Entwicklung der Städte. Potsdam plant nicht nur diese Budgets, sondern auch Stadtteilräte zur Ergänzung der bestehenden Ortsbeiräte, sodass die Stimme der Bürger:innen gehört wird. Mehr Informationen über die Möglichkeiten der Mitsprache sind auf gross-glienicke.de zu finden.
Wie es scheint, ist der richtige Zeitpunkt für alle kreativen Köpfe: Mit dem Pott an Unterstützung sollten zahlreiche innovative Projekte das Licht der Welt erblicken und zum gemeinsamen Wohl beitragen. Wer also eine Idee hat, die das Leben in Potsdam bereichern könnte, ist herzlich eingeladen, aktiv zu werden!

