Heute, am 1. Januar 2026, wünscht Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel den Bürgern ein gesundes, zuversichtliches Jahr. In ihrer Neujahrsbotschaft hebt sie die zentrale Bedeutung von Respekt, Zusammenhalt und dem Engagement der Bürger für das Wohl der Stadt hervor. Ein starkes Miteinander ist gerade in herausfordernden Zeiten unverzichtbar, gerade wenn wichtige Themen wie die Haushaltskonsolidierung, bezahlbarer Wohnraum sowie die Energie- und Wärmewende auf der Agenda stehen. Dies sind Punkte, die nicht nur die Politik, sondern auch die Bevölkerung stark betreffen.
In der Silvesternacht 2025 zeigte sich erneut das Engagement der Rettungskräfte in Potsdam. Am letzten Abend des Jahres besuchte Aubel die Mitarbeitenden der Rettungsstellen sowie der Freiwilligen Feuerwehr, um für deren unermüdlichen Einsatz zu danken. Mit Pfannkuchen in der Hand wünschte sie allen eine ruhige Nacht, um die besondere Leistung der Rettungskräfte zu würdigen. Meetingpoint-Potsdam berichtet von den zahlreichen Einsätzen, die durchgeführt wurden, während die Bürger in das neue Jahr feierten.
Einsätze an Silvester
Über 107 Einsatzkräfte der Potsdamer Berufsfeuerwehr und freiwilligen Wehren standen in dieser Nacht bereit. Innerhalb von 24 Stunden wurden die Helfer zu 122 Einsätzen gerufen, darunter sieben Brandmeldeanlagen und drei Gebäudebrände, von denen zwei auf Balkonen entstanden. Auch wenn es mehrere Kleinbrände gab, konnten diese schnell gelöscht werden. Optimistisch zeigt sich die Oberbürgermeisterin über die Ereignisse der Silvesternacht: Es gab keine Übergriffe auf Einsatzkräfte, und auch Sachbeschädigungen durch Feuerwerk blieben aus. Potsdam berichtet über die erfolgreiche Bewältigung der Einsätze: Neben 20 Kleinbränden mussten die Feuerwehrkräfte auch einem Verkehrsunfall begegnen.
Feuerwehr im Fokus
Die Rolle der Feuerwehr darf in solche Momenten keinesfalls unterschätzt werden. Laut Statista gibt es in Deutschland rund 48.100 Feuerwehren. Dabei stellen die freiwilligen Feuerwehren mit über einer Million Mitgliedern die größte Gruppe dar. 2022 rückte die Feuerwehr zu etwa 229.000 Einsätzen bei Bränden und Explosionen aus; die Zahl der Rettungseinsätze stieg auf 2,8 Millionen. Tragisch bleibt die Tatsache, dass im selben Jahr 333 Menschen durch Rauch und Feuer ums Leben kamen.
Anlässlich der zahlreiche Einsätze wird deutlich, wie wichtig der Rückhalt für die Feuerwehrleute ist. Viele von ihnen haben in den letzten zwei Jahren negative Erfahrungen gemacht, indem sie Beleidigungen oder sogar tätlichen Übergriffen ausgesetzt waren. Dies ist ein alarmierendes Signal, das nicht unbeachtet bleiben darf.
Zusammengefasst war der Jahreswechsel in Potsdam ein Beispiel für hohe Einsatzbereitschaft der Rettungskräfte. Die Rückblicke und Danksagungen von Seiten der Stadtverwaltung unterstreichen die Bedeutung von Gemeinschaft und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Möge 2026 ein Jahr der positiven Entwicklungen und der Sicherheit für alle Potsdamer werden.