In Brandenburg steht eine spannende Ausstellung an: „Land an sich“. Diese thematisiert den Brandenburger Landschaftsraum als einen Ort ständigen Wandels und lädt die Besucher:innen ein, sich auf eine künstlerische Entdeckungsreise zu begeben. Die Ausstellung wird vom 15. Januar bis zum 29. Oktober 2026 im Landtagsgebäude Potsdam zu sehen sein und bietet einen interessanten Blick auf das Spannungsfeld zwischen Tradition und Transformation, Monotonie und Vielfalt sowie Kontrolle und Verwilderung. Wie die Stadt Potsdam berichtet, soll ein offener Diskurs über die Landschaft als kulturelles und ästhetisches Gefüge gefördert werden.
Die Präsentation umfasst eine Vielzahl künstlerischer Positionen, darunter Malerei, Druckgrafik, Zeichnung, Performance, Fotografie und Skulptur. Die beteiligten Künstler:innen sind allesamt renommierte Namen, wie zum Beispiel Jenny Alten, Swen Bernitz, und Gabriele Worgitzki. Sie werden dazu beitragen, die tiefgreifenden Wandlungsprozesse und Konstanten der Brandenburger Kultur in den Fokus zu rücken. Dabei wird auch das Erbe zwischen der imposanten Industriearchitektur und den charmanten Dorfkirchen sichtbar gemacht.
Besondere Rahmenbedingungen
Wer die Ausstellung besuchen möchte, sollte sich auf einige Besonderheiten im Landtagsgebäude einstellen. Ein Lichtbildausweis ist Pflicht, größere Taschen sind nicht erlaubt, und stichprobenartige Kontrollen könnten durchgeführt werden. Auch sollte man sich bewusst sein, dass an gesetzlichen Feiertagen das Gebäude geschlossen bleibt und Teile der Ausstellung nur während der Plenarsitzungen sichtbar sind. Parkplätze sucht man im Umkreis vergebens, weshalb der öffentliche Nahverkehr die beste Wahl ist.
Ein zusätzliches Highlight sind die geplanten Führungen und das Symposium, die die Ausstellung begleiten. Diese finden am 19. Februar, 9. April, 28. Mai, 25. Juni, 10. September und 29. Oktober 2026 jeweils um 16 Uhr im Foyer statt. Darüber hinaus wird am 19. November 2026 um 17 Uhr ein Symposium veranstaltet, das tiefergehende Einblicke in die Themen der Ausstellung bieten wird.
Künstlerische Entfaltung und Diskurs
Das Ziel dieser vielschichtigen Ausstellung ist es, den Dialog über die kulturellen und ästhetischen Facetten der Brandenburger Landschaft zu fördern und den Besucher:innen ein „Wie sieht es hier aus?“ vor Augen zu führen. Jeder Künstler bringt seine eigene Perspektive und seine individuellen Interpretationen der Landschaft und ihrer Veränderung ein, wodurch ein facettenreiches Bild entsteht, das zum Nachdenken anregt.
Die Ausstellung „Land an sich“ ist somit eine wertvolle Gelegenheit, um die eigene Wahrnehmung der Umgebung zu hinterfragen und die Schönheit sowie die Herausforderungen des Brandenburger Raums neu zu entdecken. Der Landtagsbesuch könnte so zu einem echten Erlebnis für Kunst- und Kulturinteressierte werden, das in Erinnerung bleibt.
Für weiterführende Informationen zur Veranstaltung und den beteiligten Künstler:innen, bietet die Stadt Potsdam einen umfassenden Überblick: Potsdam berichtet.