In Potsdam wird die Kunstszene in den kommenden Wochen von einer besonderen Ausstellung belebt: Kristine Narvida präsentiert ihre neue Öl-Serie „Studie der Zeit“ im Foyer und in der Ticketgalerie des Nikolaisaals. Diese Einzelausstellung läuft vom 3. Dezember 2025 bis zum 8. Februar 2026 und erfreut sich bereits großer Interesse. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag zwischen 12:00 und 17:00 Uhr, was den kunstbegeisterten Besuchern genügend Gelegenheit bietet, die Werke zu bestaunen.
Die Arbeiten der in Lettland geborenen und mittlerweile in Potsdam lebenden Künstlerin zeichnen sich durch feine Lasuren, reduzierte Farbigkeit sowie figürliche Abstraktion aus. Sie thematisieren innere Zustände wie Erinnerung, Spannung und die Vergänglichkeit eines Moments. Narvida selbst beschreibt ihre Kunst mit dem eindrucksvollen Zitat: „Zeit ist nicht das, was wir messen, sondern das, was uns durchdringt … Die Leinwand wird zum Ort, an dem Zeit sichtbar wird … Jedes Werk ist ein Stillstand und eine Beschleunigung zugleich.“ Dieses feine Gespür für das Flüchtige wird die Besucher sicher berühren.
Vielfältige Kunstaktivitäten
Doch das ist nicht alles, was Narvida auf Lager hat. Sie wird am 5. März 2026 bei einer Performance im Nikolaisaal mitwirken, die ein gemeinsames Kunst- und Musikmoment mit fünf Künstlerinnen und dem Max Doehlemann Quintett verspricht. Inspiriert von Holsts „Planeten“ wird dieses Event ein weiteres Highlight in ihrem Schaffen darstellen.
Neben ihrer Tätigkeit in Potsdam ist Narvida auch international unterwegs. Sie nimmt an der Ausstellung “The Study of Annoyance” in Wiltshire, England, teil, die bis zum 10. Januar 2026 zu sehen ist. Zudem präsentiert sie ihre Werke im Rahmen des Potsdam Art Calendar 2026 bis Ende Januar 2026 und ist als Finalistin für den European Art Award 2026 nominiert. Die Preisverleihung findet am 29. November 2025 statt – ein wohl verdientes Spotlight auf ihr Talent.
Eine Künstlerin mit Weitblick
Die Künstlerin hat in den letzten Jahren zahlreiche Einzelausstellungen und Gruppenausstellungen in Berlin, Hamburg und weiteren internationalen Standorten durchgeführt. Im Jahr 2023 waren ihre Werke beispielsweise in der „Studie der Verärgerung“ in Berlin zu sehen sowie bei der IX. Internationalen Malerei-Biennale in Hamburg, die sich mit ökologischen Themen auseinandersetzte.
Für Interessierte besteht die Möglichkeit, Kontakt zu Narvida über ihre Webseite aufzunehmen. Dort kann man auch einen Blick auf ihre bisherigen Publikationen werfen, die in zahlreichen Kunstzeitschriften veröffentlicht wurden, darunter „Modern Renaissance Magazine“ und „Art Market Magazine“.
Wenn Sie die Möglichkeit haben, die Ausstellung „Studie der Zeit“ zu besuchen, verpassen Sie nicht die Gelegenheit, in die faszinierende Welt von Kristine Narvida einzutauchen. Für weitere Informationen besuchen Sie ihre Webseite unter narvida.com oder informieren Sie sich auf der Seite der Stadt Potsdam.


