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Am 12. März 2026 findet in der IHK Potsdam von 15 bis 19 Uhr die Veranstaltung „Frauen auf dem Weg“ statt. Diese Initiative ist Teil der Brandenburgischen Frauenwochen 2023, die unter dem Motto „WTF – Wut trifft Feminismus“ stehen. Ziel der Veranstaltung ist es, Frauen zu ermutigen, ihre eigenen Ideen zu verwirklichen, voneinander zu lernen und sich zu vernetzen. Oberbürgermeisterin Noosha Aubel wird auf die bestehenden Hürden für Frauen im Berufsleben hinweisen, was die Relevanz der Veranstaltung weiter unterstreicht. Organisiert wird das Event von mehreren Institutionen, darunter die Wirtschaftsförderung Potsdam und die IHK Potsdam, und moderiert von Kiara Sobina.

Ab 15 Uhr wird es Informationsstände geben, die Unterstützungsangebote für Frauen in Potsdam vorstellen. Eine Diskussionsrunde um 15:45 Uhr wird Führungskräfte einladen, ihre Erfahrungen und Herausforderungen zu teilen. Zudem wird es einen Vortrag von Cesy Leonard mit dem Titel „MACHEN.MACHT.MUT“ geben, gefolgt von einem Talk „MutGeschichten“, in dem vier Gründerinnen von ihren Wegen in die Selbstständigkeit berichten. In drei parallel stattfindenden Workshops können die Teilnehmerinnen Themen wie Positive Leadership, die Rolle von Frauen in technischen Berufen sowie den Umgang mit dem eigenen Mindset beim Gründen vertiefen. Auch das Projekt „Kite“ von der bundesweiten gründerinnenagentur (bga) wird vorgestellt. Snacks, Getränke und Musik von Betty Beat sorgen für einen angenehmen Ausklang der Veranstaltung. Weitere Informationen sind auf der Website www.gruenden-in-potsdam.de/frauen-auf-dem-weg verfügbar.

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Brandenburgische Frauenwochen

Die Brandenburgischen Frauenwochen, die seit über 30 Jahren stattfinden, sind eine wichtige Plattform für Gleichstellung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. In ihrer 35. Auflage im März 2023 bieten sie mehr als 200 Veranstaltungen an, darunter Diskussionen, Ausstellungen, Workshops und Theateraufführungen. Die Eröffnung der Frauenwochen erfolgt am 8. März, dem Internationalen Frauentag, durch Frauen- und Gleichstellungsministerin Britta Müller in Potsdam. Ein besonderes Highlight ist das ausgebuchte Frauentagskino am 7. März im Thalia-Kino, das mit 350 Anmeldungen auf großes Interesse stößt. Diese Frauenwochen, die ursprünglich 1991 als Aktionswoche ins Leben gerufen wurden, haben sich mittlerweile zu einem ganzen Frauenmonat entwickelt. Das diesjährige Motto „WTF – Wut trifft Feminismus“ sowie das bevorstehende Motto 2024 „Trotz(t)dem!“ laden Frauen zur Solidarität gegen Diskriminierung ein.

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Ministerin Müller hebt die Bedeutung der Frauenwochen für die Gleichstellung hervor und thematisiert aktuelle Herausforderungen wie Diskriminierung und Gewalt. Manuela Dörnenburg, die Landesgleichstellungsbeauftragte, betont die Tradition der Frauenwochen und die Notwendigkeit, auf bestehende Ungleichheiten aufmerksam zu machen. Die Frauenwochen 2024 werden mit rund 60.000 Euro vom Frauen- und Gleichstellungsministerium gefördert, wobei die Auftaktveranstaltung auch von der Friedrich-Ebert-Stiftung unterstützt wird.

Frauen in Führungspositionen

Ein zentrales Anliegen der Brandenburgischen Frauenwochen ist die Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen. Seit Inkrafttreten der Führungspositionen-Gesetze (FüPoG) im Mai 2015 ist der Frauenanteil in Führungsebenen der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst gestiegen. Das Gesetz zielt darauf ab, die Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu fördern, wie es Artikel 3 Absatz 2 Satz 2 des Grundgesetzes vorschreibt. Unter anderem müssen Unternehmen seit 2016 einen Mindestanteil von 30% Frauen in Aufsichtsräten börsennotierter und paritätisch mitbestimmter Unternehmen sicherstellen.

Die Regelungen des FüPoG umfassen auch den öffentlichen Sektor, in dem die Gleichstellung bis Ende 2025 angestrebt wird. Die fortlaufenden Bemühungen, die Gleichstellung in der Bundesverwaltung zu stärken, verdeutlichen, wie wichtig es ist, Frauen in Führungspositionen zu fördern und Sichtbarkeit zu geben. Aktuelle Initiativen und Veranstaltungen, wie die Brandenburgischen Frauenwochen, spielen dabei eine wesentliche Rolle, um Frauen zu ermutigen und zu unterstützen, ihre Stimme zu erheben und ihre Ziele zu verfolgen.