Die Freude ist groß in Brandenburg an der Havel, denn eine Delegation wurde für das internationale Giulio Velati Swimming Memorial 2026 in Lodi, Italien, nominiert. Zu den Athleten gehören die talentierten Schwimmerinnen Emily Burkhardt und Nicole Pietschmann sowie der Athlet Christoph Mehls. Begleitet werden sie von Trainerin Andrea Metzner, die maßgeblich zur Vorbereitung der Sportler beigetragen hat.

Der Wettbewerb zieht Teilnehmer aus verschiedenen Ländern an, was die Nominierung der deutschen Delegation, die rund 20 Teilnehmende umfasst, umso bedeutender macht. Diese Auszeichnung wird nicht nur als Anerkennung für die Trainingsarbeit der Athleten, sondern auch für das Engagement des gesamten Trainerteams betrachtet. Der Vorstand und das Sportorganisationsteam des Lebenshilfe Brandenburg–Potsdam e.V. zeigen sich stolz auf die Leistungen der Athleten, die sich durch harte Arbeit und Hingabe hervorgetan haben. Weitere Informationen finden sich in einem Artikel.

Inklusion im Sport

Die Nominierung der Athleten ist nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein Beispiel für die positive Entwicklung der Inklusion im Sport. Inklusion bedeutet, dass alle Menschen, unabhängig von ihren körperlichen, geistigen oder sozialen Voraussetzungen, gleichberechtigt am sportlichen Leben teilnehmen können. Ziel ist es, Barrieren abzubauen und Räume zu schaffen, in denen Vielfalt als Bereicherung empfunden wird.

Der Unterschied zwischen Inklusion und Integration liegt in der Herangehensweise: Inklusion verändert Strukturen, sodass niemand ausgeschlossen wird und der Sport sich dem Menschen anpasst. Dies wird durch den Index für Inklusion im Sport unterstützt, der den Vereinen hilft, ihre Angebote inklusiv zu gestalten. Die Pfunder Stiftung bietet Beratung und Praxiswissen für die Umsetzung von Inklusion, was für die Lebenshilfe Brandenburg–Potsdam e.V. von großer Bedeutung ist. Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es in einem Artikel.

Ein Blick in die Zukunft

Die Vision für die Zukunft des Sports ist eine inklusive Landschaft, in der Vielfalt die Norm ist. Herausforderungen wie die Finanzierung und der Wandel in den Köpfen der Menschen müssen jedoch weiterhin angegangen werden. Auch die Rolle digitaler Tools und barrierefreier Medien wird zunehmend wichtiger. Die Zukunftsperspektiven beinhalten unter anderem inklusive Olympische Spiele und ein allgemeines Recht auf Bewegung, Gemeinschaft und sportliche Entfaltung für alle Menschen.

Insgesamt zeigt die Nominierung von Emily Burkhardt, Nicole Pietschmann und Christoph Mehls, dass mit Engagement und Unterstützung durch Trainer und Organisationen wie der Lebenshilfe Brandenburg–Potsdam e.V. großartige Erfolge erzielt werden können. Die Inklusion im Sport ist ein fortlaufender Prozess, der alle Beteiligten dazu einlädt, gemeinsam zu lernen und zu wachsen.