Die Hoffbauer-Stiftung hat große Pläne für ihren Bildungscampus in Kleinmachnow. Im Rahmen einer umfassenden Neugestaltung entstehen nicht nur neue Wohnungen für Mitarbeitende und unterstützungsbedürftige Menschen, sondern auch eine erweiterte Sportinfrastruktur. Diese ambitionierten Vorhaben wurden kürzlich im städtischen Bauausschuss vorgestellt und erfreuten sich großer Zustimmung. Besonders hervorzuheben ist der kürzlich gekürte Siegerentwurf des Architekturbüros A KIND OF SPACE und Bächlemeid Architekten, der eine ansprechende Neuordnung des Campus vorsieht.
Das Projekt zielt auf eine ringförmige Anordnung von drei Wohngebäuden im Westen des Areals, die etwa 120 Wohneinheiten umfassen sollen. Im Osten ist eine aufgeständerte Zweifachsporthalle geplant, die verschiedene sportliche Aktivitäten bündeln wird. Ein grünes Freiraumband wird die unterschiedlichen Bereiche des Campus miteinander verbinden. Auch einen Jugendclub, Freiraumbereiche und eine Quartiersgarage mit integrierter Energiezentrale sind Teil des Konzepts, das die Hoffbauer-Stiftung von Grund auf verfolgt.
Ein Stück zurückblicken
Die Hoffbauer-Stiftung hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2004 einen Namen als Anbieter von Bildungsangeboten gemacht, die von der Kita bis zum Abitur reichen. Bereits 2004 wurde die Ev. Grundschule Kleinmachnow gegründet, gefolgt von weiteren Bildungseinrichtungen, die den jungen Menschen vor Ort wertvolle Perspektiven bieten. Zuletzt wurde 2017 die Ev. Gesamtschule Kleinmachnow ins Leben gerufen. Diese kontinuierliche Entwicklung bildet eine solide Basis für das aktuelle Projekt.
Im Jahr 2025 führt die Stiftung die Planungen für den Bildungscampus gemeinsam mit der Gemeinde Kleinmachnow weiter. Alle Entwürfe des geplanten Wohnungsbaus wurden zwischen dem 10. und 24. November im Rathaus Kleinmachnow ausgestellt. Ein Teil der zielführenden Planung wurde bereits am 24. September 2025 eingeweiht, als das Auswahlgremium den Siegerentwurf von A KIND OF SPACE und Bächlemeid Architekten auswählte.
Ein offenes Ohr für die Bürger:innen
Ein wichtiger Aspekt des Projekts ist der partizipative Planungsprozess, der Bürgerinnen und Bürger in die Entwicklungen einbindet. Wie bereits im Rahmen früherer städtischer Projekte, etwa am Erich Kästner-Schulzentrum in Laatzen, wird auch hier Wert auf eine enge Kooperation mit der Bevölkerung gelegt. Die Hoffbauer-Stiftung und die Gemeinde ermuntern die Bürger:innen, sich aktiv an den Planungen zu beteiligen und ihre Ideen einzubringen.
Das gesamte Planspektrum umfasst eine nachhaltige, gemeinwohlorientierte Entwicklung des Campus, die nicht nur Wohnraum, sondern auch einen aktiven Beitrag zur Gemeinschaft leistet. Die benannten Planungen sind dabei nicht isoliert zu betrachten; sie sind Teil eines größeren Netzwerks von Bildungs- und Wohnstandorten, die die Region funktionell verknüpfen.
Es bleibt spannend, wie sich der Bildungscampus Kleinmachnow entwickeln wird. Für die Hoffbauer-Stiftung ist der jetzige Schritt ein entscheidender, um in der Region ein Stück Lebensqualität, Bildung und Gemeinschaft zu fördern. Alle Augen sind auf die kommenden Schritte gerichtet, die dem Campus neues Leben einhauchen werden.
Für weitere Informationen und Updates zu diesem spannenden Projekt, werfen Sie einen Blick auf die folgenden Links: Entwicklungsstadt berichtet, Hoffbauer-Stiftung, und Leineblitz.