Kleinmachnow in Aufruhr: Bürgermeister Krause nach Sturz außer Gefecht!
Kleinmachnow startet 2026 personell geschwächt: Bürgermeister Krause fällt aus nach Unfall, neue Fachbereichschefin Pichl ernannt.

Kleinmachnow in Aufruhr: Bürgermeister Krause nach Sturz außer Gefecht!
Kleinmachnow startet mit gemischten Gefühlen ins neue Jahr 2026. Die Verwaltung ist personell geschwächt, da Bürgermeister Bodo Krause (CDU) nach einem Sturz ausfällt und sich den Unterarm gebrochen hat. Er benötigt eine Operation, die ihn für unbestimmte Zeit außer Gefecht setzen wird. Dies berichtet die MAZ und weist darauf hin, dass die Verwaltungsmitarbeiter am 5. Januar wieder ihren Dienst antreten, während Rathaus und Einwohnermeldeamt bis heute, den 3. Januar, geschlossen bleiben.
Der plötzliche Ausfall des Bürgermeisters geschieht in einer Zeit, in der die Gemeinde vor Herausforderungen steht. Am Silvestertag sorgte Glätte auf den Straßen für gefährliche Bedingungen, gefolgt von Regen am Neujahrsmorgen. In dieser angespannten Lage hat die Gemeinde jedoch auch positive Neuigkeiten zu berichten. Seit dem 1. Januar 2026 leitet Alexandra Pichl den Fachbereich für Schule, Kultur und Soziales. Sie ersetzt Sarah Müller-Endress, die im September 2025 zurückgetreten war. Pichl war vorher Vorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen in Brandenburg und bringt frische Perspektiven in die kommunale Verwaltung.
Veränderungen im Freibad
Zusätzlich zu den personellen Umbrüchen steht die Gemeinde Kleinmachnow auch vor der Herausforderung, einen neuen Geschäftsführer für das Freibad Kiebitzberge zu finden. Aktuell läuft eine Ausschreibung für diese Stelle, nachdem Markus Schmidt, der bisherige Geschäftsführer, im Dezember 2025 auch seinen Platz als Gemeindevertreter abgab. Der neue Leiter soll sich gezielt mit der Digitalisierung und Modernisierung des Freibades auseinandersetzen. Dies umfasst Aufgaben wie Budgetplanung, die Führung eines Teams von elf Mitarbeitern und die Verantwortung gegenüber Besuchern sowie der Politik.
Im Aufsichtsrat des Freibades wird derzeit über steigende Energiekosten und die Einführung einer Solarstromanlage diskutiert. Eine zukunftsorientierte Maßnahme, die nicht nur den Betrieb des Freibades verbessern könnte, sondern auch umweltfreundlich wäre.
Bodo Krauses Verantwortung in der digitalen Transformation
Während sich die Gemeinde in dieser Übergangszeit neu orientiert, bleibt die Frage der Digitalisierung von zentraler Bedeutung. Dies haben viele Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Deutschland erkannt. Laut einer Umfrage wird Digitalisierung als Schlüssel zur Effizienzsteigerung in der Verwaltung betrachtet, um Arbeitsabläufe zu optimieren und Ressourcen zu sparen. Die Gemeinde Kleinmachnow benötigt daher nicht nur einen neuen Geschäftsführer für das Freibad, sondern auch innovative Ansätze, um digitale Tools effektiv zu implementieren.
Die Behörden Spiegel hebt hervor, dass Herausforderungen wie Budgetbeschränkungen und Fachkräftemangel weitere Hürden darstellen. Dennoch ist klar, dass eine gut funktionierende digitale Infrastruktur die Bürgernähe verbessert und die Kommunikation zwischen Verwaltung und Bürgern fördern kann. Dabei ist die richtige Partnerschaft entscheidend. Schulungen und Webinare könnten den Mitarbeitenden helfen, die nötigen Fähigkeiten zu entwickeln.
Wie Kleinmachnow mit diesen Herausforderungen umgehen wird, bleibt abzuwarten, doch eines steht fest: Die kommenden Wochen werden entscheidend sein für die Entwicklung der Gemeinde und die Implementierung frischer Ideen, die sowohl das Freibad als auch die Verwaltung modernisieren könnten.