Der SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen hat sich auf die Fahne geschrieben, die Schiedsrichterlandschaft in der Region zu stärken und sucht daher neue Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter. Diese Initiative ist nicht nur wichtig für den Verein, sondern auch für den gesamten Fußballbetrieb im Fußballkreis Dahme/Fläming, der auf die Unterstützung von Schiedsrichtern angewiesen ist. Der neue Anfänger-Lehrgang für Schiedsrichter startet am 16. März und wird etwa vier Wochen dauern, wobei die Teilnehmenden an vier Präsenztagen beim SV Siethen geschult werden. Ergänzt wird der Lehrgang durch Online-Lerninhalte und Übungen, die das Lernen erleichtern.
Die Teilnahme an diesem Lehrgang ist für Frauen, Männer, Mädchen und Jungen ab 12 Jahren möglich, die ein Interesse am Fußball haben. Wer sich für die Schiedsrichterei entscheidet, kann von zahlreichen Vorteilen profitieren: Neben einem kostenlosen Zugang zu Spielen des Deutschen Fußball-Bundes, wie etwa der Bundesliga und Kreisliga, werden auch Fahrtkosten erstattet und es gibt eine Aufwandsentschädigung für die Leitung von Spielen. Der SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen übernimmt zudem die Lehrgangskosten und erhebt keinen Mitgliedsbeitrag für Schiedsrichter. Alle zwei Jahre wird den Schiedsrichtern eine komplette Ausrüstung bereitgestellt, was den Einstieg erleichtert. Bei den ersten Einsätzen stehen erfahrene Schiedsrichter den Neulingen unterstützend zur Seite.
Einblicke in die Schiedsrichter-Ausbildung
Die Schiedsrichter-Ausbildung wird nicht nur in Zeuthen, sondern auch in verschiedenen Fußballkreisen in Brandenburg angeboten. In Dahme/Fläming ist Hannes Wilke der Ansprechpartner für Interessierte. Während der Ausbildung, die in der Regel einmal jährlich stattfindet, werden 20 bis 50 Unterrichtsstunden angeboten, die sich über 1 bis 6 Wochen erstrecken. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft in einem Brandenburger Fußballverein bis zum Abschluss der Ausbildung sowie das Interesse am Fußball. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Bereitschaft, jährlich mindestens 20 Spiele zu leiten und an 8 bis 12 Weiterbildungstagen teilzunehmen.
Zusätzlich zur theoretischen Ausbildung wird den neuen Schiedsrichtern während ihrer Probezeit ein Pate zur Seite gestellt, der sie bei ihren ersten drei Spielen begleitet und wertvolles Feedback gibt. Die Schiedsrichterei bietet nicht nur die Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung, sondern stärkt auch das Selbstvertrauen, die Entscheidungskraft und das Durchsetzungsvermögen der Teilnehmenden. Darüber hinaus sind die Schiedsrichter Teil einer sportlichen Gemeinschaft, die das Gefühl von Zusammenhalt und Teamarbeit fördert.
Der Weg zum Aufstieg
Der Aufstieg als Schiedsrichter erfolgt in der Regel über mehrere Klassen. Dabei können in höheren Ligen detaillierte Bewertungen nach einem standardisierten Bogen erfolgen. Diese Bewertungen sind entscheidend für den weiteren Aufstieg, da die Schiedsrichter, die am Ende der Saison an der Tabellenspitze stehen, die besten Chancen haben, in die nächste Spielklasse aufzusteigen. Zuverlässigkeit und zügige Bestätigung von Spielen sind hierbei sehr wichtig. Rückmeldungen von Vereinen, Beobachtern oder Coaches spielen eine wesentliche Rolle im Aufstiegsprozess.
Zusammengefasst bietet die Schiedsrichterei nicht nur eine spannende Herausforderung, sondern auch zahlreiche Vorteile für junge Menschen, die sich für den Fußball interessieren. Wer sich für diesen Weg entscheidet, kann nicht nur die Spiele seiner Lieblingsmannschaft hautnah erleben, sondern auch aktiv zur Förderung des Fußballs in der Region beitragen. Wer Interesse hat, kann sich bei Thomas Widdua (0176-48290868) und Gregor Ruhmöller (0151-44047515) melden oder weitere Informationen auf meetingpoint-dahme-spreewald.de einholen.