Was tut sich an der Technischen Hochschule Wildau? Am 2. Dezember 2025 hat die Hochschule ihre Türen für das Verkehrskolloquium geöffnet. Dabei wurde ein spannender Einblick in die Welt der Oberleitungsanlagen und deren Bedeutung für den Schienenverkehr gegeben. Diese Veranstaltung zeigt einmal mehr, warum die TH Wildau als eine der größten Fachhochschulen Brandenburgs gilt und auf technologische Entwicklungen großen Wert legt.

Die Hochschule beheimatet rund 3.300 Studierende und begeistert mit 36 Studiengängen in Bereichen wie Naturwissenschaften, Ingenieurwesen und Betriebswirtschaft. Bemerkenswert ist, dass etwa 20 Prozent der Studierenden aus mehr als 70 verschiedenen Ländern stammen. Dies macht die Hochschule zu einem Schmelztiegel internationaler Talente, unterstützt durch über 140 Austauschprogramme mit akademischen Einrichtungen weltweit. Hier zeigt sich, wie wichtig die Internationalisierung im Hochschulbereich ist – ein Trend, der auch von der Kultusministerkonferenz betont wurde.

Modernste Studienbedingungen und individuelle Betreuung

Die TH Wildau ist nicht nur eine Hochschule mit Geschichte – gegründet im Jahr 1991, aufbauend auf einer Tradition der Ingenieurausbildung seit 1949 – sondern auch ein moderner Lern- und Forschungscampus. Der Standort, auf einem ehemaligen Industrieareal des Lokomotiv- und Schwermaschinenbaus, vereint denkmalgeschützte Architektur mit modernen Funktionsgebäuden. Diese einzigartige Atmosphäre und die hohe Ausstattung der Labore sorgen für beste Studienbedingungen und Lebensqualität für die Studierenden.

Die Hochschule verfolgt das Ziel, praxisnahe und werteorientierte Lösungen für eine nachhaltige Zukunft zu entwickeln. In einem Umfeld, das Offenheit und Respekt fördert, werden die Studierenden ermutigt, ihre individuellen Studienverläufe zu gestalten. Die enge Zusammenarbeit zwischen Studierenden, Lehrenden und Unternehmen eröffnet zahlreiche Möglichkeiten zur Mitgestaltung der Gesellschaftsentwicklung.

Ein Blick in die Zukunft

Im Rahmen des Verkehrskolloquiums wurde deutlich, wie wichtig die Themen Innovation und Technologietransfer sind. Die TH Wildau positioniert sich als eine der forschungsstärksten Fachhochschulen in Deutschland, die aktiv dazu beiträgt, die Mobilität im Schienenverkehr durch modernste Oberleitungsanlagen zu verbessern. Diese Forschung hat nicht nur lokale, sondern auch globale Relevanz im Zuge der Internationalisierung von Hochschulen, wozu auch Empfehlungen zur Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen zählen.

Für die TH Wildau steht fest: Der Weg in die Zukunft ist durch innovative Studieninhalte geprägt. Besonders in Bereichen wie Telematik, Biosystemtechnik und Logistik wird auf eine gezielte Ausbildung gesetzt. Voraussetzung dafür ist eine offene Diskussion über aktuelle Herausforderungen im deutschen Hochschulsystem, wie sie auch durch den Bildungsserver beleuchtet wird.

Das Verkehrskolloquium war ein voller Erfolg und hat den Teilnehmern nicht nur neues Wissen, sondern auch wertvolle Impulse für die zukünftige Entwicklung des Schienenverkehrs gegeben. Die Möglichkeit zur Vernetzung und zum Austausch wird weiterhin hoch im Kurs stehen, während sich der Campus in Wildau als ein Ort des Fortschritts und der Innovation etabliert.