Heute ist der 23.02.2026 und in Schönefeld wird ein umweltbewusster Schritt in der Logistikbranche vollzogen. Die Firma Unitax setzt auf Nachhaltigkeit und investiert in elektrische Lkw, um ihre Flotte zu modernisieren und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Der neue Mercedes eActros, der tagsüber im lokalen Transport in der Hauptstadtregion eingesetzt wird, pendelt nachts zwischen Schönefeld und Dresden. Zukünftig sind auch Einsätze auf den Routen Schönefeld–Malsfeld–Osnabrück sowie Schönefeld–Malsfeld–Schönefeld geplant.
Aktuell umfasst die Unitax-Flotte 12 Zugmaschinen, von denen mittelfristig fünf elektrisch sein sollen. In diesem Jahr wird die Umstellung auf Elektrofahrzeuge durch die Anschaffung eines zusätzlichen elektrischen Lkw und den Ersatz von elf Diesel-Lkw vorangetrieben. Unitax plant zudem, drei der neuen Diesel-Lkw zu mieten, um auch diese gegebenenfalls durch elektrische Lkw zu ersetzen. Eine eigene Ladeinfrastruktur am Hauptsitz in Schönefeld, unterstützt vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr, sorgt dafür, dass die Fahrzeuge jederzeit aufgeladen werden können.
Moderne Ladeinfrastruktur und grüne Energie
Für die E-Mobilität hat Unitax eine DC-Schnellladestation mit einer Leistung von 300 kW installiert, die speziell für elektrische Lkw wie den Mercedes eActros ausgelegt ist. Darüber hinaus stehen sieben AC-Ladepunkte zur Verfügung, die es Mitarbeitern ermöglichen, sowohl Firmenfahrzeuge als auch private Autos aufzuladen. Diese Maßnahmen sind Teil der umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie von Unitax, die auf 100 Prozent grünen Strom für die elektrischen Fahrzeuge abzielt.
Ein weiterer Schritt in Richtung Eigenversorgung wird durch die Installation von Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Gebäude angestrebt, um eigenen Strom zu erzeugen. Diese Investitionen sind nicht nur ein Schritt Richtung Klimaschutz, sondern sollen auch langfristig Kosten sparen, sowohl bei Wartung als auch beim Verbrauch. Ein konventioneller Lkw benötigt für 500 Kilometer 150 Liter Diesel, während ein elektrischer Lkw dafür 625 kWh Strom benötigt. Bei einem Preis von 35 Cent pro Kilowattstunde ist der elektrische Lkw in Bezug auf den Verbrauch die günstigere Wahl.
Der Mercedes eActros: Ein Blick auf die Technik
Der Mercedes eActros steht nicht nur für einen Umstieg auf Elektromobilität, sondern auch für innovative Technik und hohe Effizienz. Die Abbildungen und Texte auf der Webseite von Mercedes-Benz Trucks verdeutlichen, dass das Fahrzeug mit modernsten Features ausgestattet ist, die auf die Bedürfnisse der Logistikbranche zugeschnitten sind. Dabei ist das Aussehen der Originalfahrzeuge möglicherweise unterschiedlich von den abgebildeten Modellen, und es können Zubehör und Sonderausstattungen enthalten sein, die nicht im serienmäßigen Lieferumfang enthalten sind.
Ein weiterer Aspekt, der nicht außer Acht gelassen werden sollte, ist das Bekenntnis der Daimler Truck AG zu Chancengleichheit, Vielfalt, Offenheit und Respekt. Diese Unternehmenswerte spiegeln sich auch in der Entwicklung und Vermarktung der Fahrzeuge wider.
Ein wichtiger Schritt für die Branche
Die Maßnahmen von Unitax sind ein bedeutender Schritt in der Transformation der Logistikbranche hin zu einer nachhaltigeren Zukunft. Angesichts der globalen Herausforderungen im Bereich Klimaschutz und Ressourcenverbrauch ist es entscheidend, dass Unternehmen wie Unitax Verantwortung übernehmen. Der Umstieg auf elektrische Lkw und die Investitionen in Ladeinfrastruktur sind nicht nur zukunftsweisend, sondern auch ein Beispiel für andere Unternehmen, die sich ebenfalls auf den Weg in eine grüne Zukunft machen sollten.
Die Fortschritte in der E-Mobilität könnten weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Branche haben, indem sie sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile mit sich bringen. Die Erfahrungen von Unitax könnten als Modell für weitere Unternehmen dienen, die ähnliche Ziele verfolgen und sich aktiv für den Klimaschutz einsetzen.