Stadt plant Brücke: Schlosspark in Königs Wusterhausen vor Veränderung!

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Königs Wusterhausen plant den Bau einer Fußgängerbrücke zum Schlosspark, um Innenstadt und Park besser zu verbinden.

Königs Wusterhausen plant den Bau einer Fußgängerbrücke zum Schlosspark, um Innenstadt und Park besser zu verbinden.
Königs Wusterhausen plant den Bau einer Fußgängerbrücke zum Schlosspark, um Innenstadt und Park besser zu verbinden.

Stadt plant Brücke: Schlosspark in Königs Wusterhausen vor Veränderung!

Die Stadt Königs Wusterhausen kündigt einen weiteren Schritt in Richtung einer Fußgängerbrücke zwischen der Innenstadt und dem Schlosspark an. Der Austausch zwischen der Stadtverwaltung und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) ist inzwischen in vollem Gange. Diese Brücke soll den Zugang zum idyllischen Schlosspark erleichtern, der dank seiner historischen Bedeutung und wunderschönen Anlage ein ruhiger Rückzugsort für die Bürger ist. Allerdings gibt es noch einige Unklarheiten, wann genau mit dem Bau begonnen werden kann.

Der Bürgermeister von Königs Wusterhausen hat klargestellt, dass die Stadt bereit ist, den Vertrag über den Bauabschluss zu unterzeichnen, während die SPSG den Vertrag weiterhin prüft. Die Unsicherheiten über den Bauzeitraum und den Termin für 2024 werfen jedoch Fragen auf. Der Park wird bislang kaum genutzt, was möglicherweise auch darauf zurückzuführen ist, dass viele Passanten den Bedarf für eine Brücke als gering einstufen.

Parkordnungen gestalten die Nutzung

Ein weiteres Thema, das die Diskussion über die Fußgängerbrücke und den Schlosspark begleitet, sind die strengen Auflagen zur Nutzung des Parks selbst. Laut SPSG gilt im Park eine klare Regelung: Kreative Freizeitbeschäftigungen sind hier nicht gestattet. Das Mitbringen von Fahrrädern, das Ballspielen oder auch Grillen ist strikt untersagt. Im Prinzip ist der Schlosspark vorrangig für Fußgänger reserviert, die ihn bis zum Einbruch der Dunkelheit betreten dürfen.

Die Vorschriften sollen dazu beitragen, dass der historische Garten, der als Gartendenkmal gilt und täglich von 8:00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet ist, in einem guten Zustand bleibt. Außerdem appelliert die Stadt an die Besucher, die aus verschiedenen Gründen dennoch in den Park kommen möchten, sich an die Regeln zu halten, um Störungen zu vermeiden.

Historische Dimension des Schlossparks

Das Schloss Königs Wusterhausen selbst hat eine faszinierende Geschichte. Es wurde ursprünglich als Wasserburg im 14. Jahrhundert erbaut und war der bevorzugte Aufenthaltsort des „Soldatenkönigs“ Friedrich Wilhelm I. Es wurde ab 2000 zu einem Museum umgewandelt, das jährlich zahlreiche Besucher anzieht (Wikipedia). Der Park rings um das prachtvolle Schloss ist nicht nur ein Erholungsort, sondern auch Teil eines geschichtsträchtigen Guts, das von zahlreichen Königen frequentiert wurde.

Die Besucher des Schlossparks und des angrenzenden Gartens, der vom Schüler André Le Nôtres, Siméon Godeau, gestaltet wurde, bekommen die Möglichkeit, in die Geschichte des 18. Jahrhunderts einzutauchen. Doch um die Attraktivität des Parks zu steigern, könnte die Fußgängerbrücke bald ein wesentlicher Teil des Gesamtplans werden.

Abschließend bleibt zu hoffen, dass die Gespräche zwischen der Stadt Königs Wusterhausen und der SPSG bald zu einem positiven Ergebnis führen und die Verbindung zwischen der Innenstadt und dem Schlosspark für die Anwohner besser gestaltet wird. So könnte der Park nicht nur zukünftig lebendiger, sondern auch zugänglicher werden.