Krankenhaus Achenbach in Königs Wusterhausen: Umbau und wichtige Änderungen!
Im Achenbach Krankenhaus in Königs Wusterhausen steht eine wichtige Krankenhausreform an, die 2024 startet und 2025 Änderungen bringt. Erfahren Sie mehr über geplante Umbauten, Abteilungsanpassungen und die Zukunft der medizinischen Versorgung in der Region.

Krankenhaus Achenbach in Königs Wusterhausen: Umbau und wichtige Änderungen!
In Königs Wusterhausen tut sich einiges im Gesundheitsbereich. Das Achenbach-Krankenhaus, ein unverzichtbarer Bestandteil der Gesundheitsversorgung in der Region, steht vor weitreichenden Veränderungen. Die Krankenhausreform in Brandenburg, die Ende 2024 in Kraft trat, hat das Ziel, die Kliniken zu spezialisieren und die Behandlungsqualität zu steigern. Dies sind entscheidende Schritte, um den gestiegenen Anforderungen der Bevölkerung gerecht zu werden. Geschäftsführer André Jasper betont die Wichtigkeit der Klinik für die Region und verweist auf die Notaufnahme, die jährlich rund 50.000 Patienten betreut – das sind doppelt so viele wie ursprünglich geplant. Moz.de berichtet, dass eine Erweiterung der Notfallversorgung notwendig ist, um der steigenden Bevölkerungszahl im Landkreis Dahme-Spreewald gerecht zu werden.
Die Notaufnahme wird ausgebaut, und ein Bauantrag soll noch in diesem Jahr eingereicht werden. Damit folgt das Achenbach-Krankenhaus dem Trend, den Anforderungen der Krankenhausreform gerecht zu werden. Die Planbettenauslastung im Landkreis lag 2022 bei 58%, was Raum für Verbesserungen lässt. Besonders im Fokus stehen Hybridbehandlungen und ambulante Eingriffe, um die Effizienz der Behandlung zu erhöhen. Im Rahmen dieser Reform erfüllen bereits 95% der Abteilungen die neuen Anforderungen. Medinfoweb.de hebt hervor, dass die Geburtsstation künftig gestärkt wird, insbesondere aufgrund der Schließung der Geburtshilfe in Ludwigsfelde, was in Königs Wusterhausen zu einem Anstieg der Entbindungen führen dürfte.
Änderungen in der HNO-Abteilung
Ein weiterer Punkt, der die Gemüter beschäftigt, ist die mögliche Schließung der HNO-Abteilung ab 2027. Diese Entscheidung ist jedoch noch nicht endgültig, da die niedrigen Fallzahlen dafür verantwortlich gemacht werden. Stattdessen könnte es einen Fokus auf Sprechstunden geben, was der Abteilung einen neuen Impuls geben könnte. Das MGS verfolgt ein Ziel: bedarfsgerechte Lösungen im Gesundheitswesen zu schaffen und das Vertrauen der Bürger zu fördern. Veränderungen im Gesundheitswesen bringen oft Unsicherheiten mit sich, weshalb eine transparente Kommunikation unerlässlich ist. Mgs.brandenburg.de betont, wie wichtig Informationen für Beschäftigte und Patienten sind und dass offene Dialoge seitens der Planer notwendig sind.
Die Krankenhausreform sollte nicht als Bedrohung für das Achenbach-Krankenhaus angesehen werden, vielmehr könnte sie eine gezielte Weiterentwicklung ermöglichen. Die letzten Regionalkonferenzen fanden im Herbst 2023 statt, und es gab Dialogforen zu den ambulanten und stationären Kapazitäten. Die kommenden Gebietskonferenzen sind für das vierte Quartal 2025 geplant, um alle Akteure der Gesundheitsversorgung an einen Tisch zu bringen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Das bleibt spannend und zeigt, dass da wirklich was anliegt in der Gesundheitsversorgung Brandenburgs!