Im Bürgerhaus Stolzenhagen tut sich einiges: Ines Braun, ein engagiertes Mitglied des Ortsbeirats Wandlitz-Stolzenhagen, hat ein wichtiges Projekt zur Verbesserung der Barrierefreiheit initiiert. Damit wird das Bürgerhaus nun besser für Menschen mit Rollstuhl oder Gehwagen zugänglich. Dieses Haus ist ein Zentrum für zahlreiche Veranstaltungen, von Ortsbeiratssitzungen bis hin zu Wahlen und privaten Feierlichkeiten, und spielt somit eine zentrale Rolle im Gemeindeleben.
Der Ortsbeirat wandte sich an die Gemeinde mit dem Wunsch nach einer barrierearmen Lösung, und die Gemeinde hat reagiert. Der kürzlich installierte Rollstuhlschrägaufzug mit Plattform ist ein echter Gewinn für alle, die Schwierigkeiten beim Treppensteigen haben. Dieser Aufzug hat eine Tragkraft von bis zu 120 Kilogramm und ermöglicht den sicheren Zugang zur ersten Etage des Bürgerhauses. Die erste Nutzerin, Roswitha Urban-Barysch, wird sicherlich stolz auf ihre Rolle in diesem Projekt sein, bei dem sie sich ebenfalls tatkräftig beteiligt hat.
Einweihung des Aufzugs
Vor der letzten Ortsbeiratssitzung fand eine kleine Einweihung des Aufzugs statt. Dabei waren unter anderem Ortsvorsteher Andreas Kinski, Hauptamtsleiterin Cornelia Fritzsche-Schnick, Ines Braun, sowie Sabine Preuschoft und Nadja Bahro, die Behindertenbeauftragte der Gemeinde Wandlitz, anwesend. Diese Veranstaltung war nicht nur der feierliche Abschluss eines bedeutenden Vorhabens, sondern auch ein Zeichen für das Engagement der Gemeinde, die Bedürfnisse aller Bürgerinnen und Bürger zu berücksichtigen.
Stolzenhagen hat in den letzten Jahren einen wahren Aufschwung erlebt. Die Zahl der Einwohner ist insbesondere zwischen 2021 und 2022 gestiegen. Das Dorf, das bei Ruhe suchenden Touristen und Neubürgern hoch im Kurs steht, bietet eine herrliche Umgebung, weit weg vom Lärm der L100, umgeben von Natur mit Feldern, Wäldern und Seen. Ines Braun, Manuela Köhler und Sabine Zorzytzky sind ein eingespieltes Team, das für die kontinuierliche Verbesserung der Lebensqualität in Stolzenhagen arbeitet.
Gesellschaftliches Miteinander fördern
Ein starkes Augenmerk liegt auch auf dem gesellschaftlichen Miteinander. So wurde im Bürgerhaus ein Senior:innen-Café etabliert, das eine wichtige Anlaufstelle für ältere Bürger darstellt. Darüber hinaus finden regelmäßige Jugendtreffs und monatliche Frauensprechstunden statt, die für alle offen sind und den Dialog in der Gemeinde anregen. Auch die Friedrichshöfer Straße wird als ein Ort des Zusammenkommens geschätzt, wo das nachbarschaftliche Leben gefördert wird.
Ein weiterer Schritt in die Zukunft ist die Verbesserung der Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, vor allem am Wochenende und an Feiertagen, was den Transport für viele Bürger erleichtern soll. Hier wird an der Realisierung einer Bürgerbuslinie gearbeitet, um sicherzustellen, dass alle Bewohner jederzeit mobil sind.
Die Wichtigkeit der Barrierefreiheit ist nicht zu unterschätzen. Wie BBSR feststellt, hat Barrierefreiheit eine sozial erhellende Dimension und gilt als zentraler Aspekt für eine inklusive Gesellschaft. Barrieren in der Infrastruktur können viele Menschen von der Teilhabe am öffentlichen Leben abhalten. Der demografische Wandel macht diese Themen nur noch relevanter, weshalb es umso wichtiger ist, Barrierefreiheit und Inklusion auch in zukünftigen Planungen zu berücksichtigen.
Die Entwicklungen in Stolzenhagen sind ein positives Beispiel dafür, wie Engagement und Weitsicht Hand in Hand gehen können, um Lebensqualität für alle Bürger zu schaffen. Man darf gespannt sein, was die Zukunft noch bringen wird!


