Der Tag der Archive steht vor der Tür! Am 7. und 8. März 2026 findet die bundesweite Veranstaltung bereits zum 13. Mal statt, und das Motto „Alte Heimat – neue Heimat“ könnte passender nicht sein. In diesem Rahmen präsentieren Archiveinrichtungen in ganz Deutschland ein reichhaltiges Programm mit Führungen, Ausstellungen und Aktionen. Ziel ist es, Archive als bedeutende Stätten der Kultur und Wissenschaft im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Besonders im Landkreis Barnim gibt es viele interessante Geschichten zu entdecken. Das Kreisarchiv Barnim lädt die Öffentlichkeit am 7. März 2026 von 13:00 bis 16:30 Uhr zu einem spannenden Programm ein, das sich mit der Geschichte der Zuwanderung und der Erforschung regionaler Identitäten beschäftigt. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Das Kreisarchiv Barnim, das öffentliche Archiv des Landkreises Barnim in Brandenburg, verwahrt eine beeindruckende Menge von 1,4 km historischem, archivwürdigem Behördenschriftgut. Die Bestände umfassen Dokumente von Vorgängerbehörden, kreisangehörigen Kommunen und der Kreisstadt Eberswalde sowie schriftliche Überlieferungen von Organisationen, Vereinen und Firmen. Unter den wertvollen Sammlungen befinden sich Lokalzeitungen ab 1846 und der Nachlass des Heimatforschers Rudolf Schmidt. Diese Archivalien sind nicht nur für Historiker von Interesse, sondern auch für Familienforscher, die Personenstandsunterlagen, Meldekarteien und Bürgerbücher nutzen möchten. Hier erfahren Sie mehr über die Angebote und Bestände des Kreisarchivs.

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Einblicke in die Geschichte der Region

Im Rahmen des Tags der Archive wird Marietta Böttger über die Zuwanderung in die Region seit 1945 sprechen. Diese Thematik ist besonders relevant, da sie in einem größeren historischen Kontext steht. Die Zuwanderung umfasst sowohl humanitäre als auch ökonomische Aspekte, die nicht nur die Gesellschaft formen, sondern auch das kulturelle Erbe der Region prägen. Dabei können wir auf die Erfahrungen nach dem Zweiten Weltkrieg zurückblicken, als viele Flüchtlinge aus dem Osten des ehemaligen Deutschen Reiches in Deutschland eine neue Heimat suchten. Die Integration dieser Menschen war nicht immer einfach, aber letztlich erfolgreich, was sich in der heutigen kulturellen Vielfalt widerspiegelt. Weitere Details zur Zuwanderungsgeschichte finden Sie hier.

Ein weiterer Programmpunkt des Tages ist eine Präsentation von Karin Baron, die einen Film über den Polarforscher Arthur Haack zeigt. Diese Veranstaltung bietet nicht nur einen Einblick in die Forschungsgeschichte, sondern auch in die Verbindungen zwischen regionaler und internationaler Geschichte. Die Kuratorenführung durch die Ausstellung „Verbunden. Eberswalde in Europa“ wird den Besuchern zudem die Möglichkeit geben, die vielfältigen Beziehungen der Stadt Eberswalde zu erkunden. Das Kreisarchiv öffnet seine Magazine und lädt die Gäste ins Archiv-Café ein, um das historische Informationszentrum kennenzulernen.

Ein Ort der Begegnung und des Wissens

Das Kreisarchiv Barnim ist nicht nur ein Ort für die Aufbewahrung von historischen Dokumenten, sondern auch ein Lernort, der Schulen, Vereinen und Initiativen bei der Geschichtsforschung Unterstützung bietet. Es organisiert regelmäßig Tage der Barnimer Orts- und Heimatgeschichte und beantwortet Anfragen zu historischen und rechtlichen Sachverhalten. Die Einsichtnahme und Auswertung der Archivalien sind kostenlos, was die Zugänglichkeit fördert und das Interesse an der Geschichte der Region steigert. Wer sich für die Vergangenheit interessiert oder auf der Suche nach historischen Dokumenten ist, kann das Archiv an seinem Standort in der Neuen Straße 4 in Eberswalde besuchen. Die Erreichbarkeit ist durch die BBG-Buslinien 861, 863, 921 und 922 gegeben, mit einer Haltestelle direkt vor der Tür.

Nutzen Sie die Gelegenheit, die Geschichten und Dokumente des Kreisarchivs Barnim zu entdecken und sich aktiv an der Bewahrung und Erforschung der regionalen Geschichte zu beteiligen. Der Tag der Archive bietet eine hervorragende Plattform, um die Bedeutung der Archive zu würdigen und die Verbindung zur eigenen Heimat zu stärken.