Am 23. Februar 2026 wurde im Seminarhaus Taubenblau in Stolzenhagen das Regionale Gremium des Projekts Land.GESTALTEN ins Leben gerufen. Dieses spannende Vorhaben, das bundesgefördert ist, zielt darauf ab, Kultur- und Beteiligungsprojekte in der Region Britz-Chorin-Oderberg zu initiieren. In der ersten Sitzung des Gremiums wurden die Planungen für die kommenden Jahre sowie die Gründung des Gremiums und die eingereichten Projektideen einstimmig beschlossen. In den nächsten Jahren erwarten wir eine Vielzahl an kreativen Projekten, die die Region nachhaltig prägen werden.

Das Regionale Gremium setzt sich aus einer bunten Mischung von Vertretern aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen des Amtsbereiches Britz-Chorin-Oderberg und des Landkreises Barnim zusammen. Zu den Mitgliedern zählen Fachleute aus den Bereichen Migration, Bildung, nachhaltige Entwicklung, Wirtschaft, Senioren, Jugend, Bürgerbeteiligung, Biosphärenreservat, Kirche und Kultur. Unter den Teilnehmern waren prominente Namen wie Dr. Sylvia Setzkorn, Teresa Jacobi und Prof. Dr. Benjamin Nölting. Auch Eike Jogwer-Welz, der ebenfalls Mitglied ist, konnte leider nicht an der Sitzung teilnehmen.

Projekte und Bürgerbeteiligung

Die ersten Jahresprojekte für 2026 wurden bereits genehmigt und werden von Vereinen wie dem Dorfleben Parsteinsee e. V. und dem Begegnungszentrum Lunow e. V. umgesetzt. Für 2027 sind bereits weitere Vereine und Netzwerkpartner in Planung. Ein spannendes Element des Projekts sind die Ideenwerkstätten, die Bürgerinnen und Bürgern sowie Initiativen die Möglichkeit bieten, ihre eigenen Projektideen einzubringen. Die nächste Ideenwerkstatt findet am 24. April 2026 statt und verspricht, ein kreativer Schmelztiegel für innovative Ansätze zu werden.

Das Projekt wird durch das Programm „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“ gefördert, das 2023 ins Leben gerufen wurde und mit einer Gesamtförderung von 69,4 Millionen Euro bis 2030 aufwartet. Die Zielsetzung dieses Programms ist die Stärkung von Kultur, Bürgerbeteiligung und Demokratie in strukturschwachen ländlichen Regionen Deutschlands. 97 Regionen nahmen 2024 an der ersten Phase des Programms teil und erhielten jeweils 40.000 Euro für die Entwicklungsphase, um tragfähige Konzepte für innovative, partizipative Vorhaben zu entwickeln.

Förderung und Bedeutung für ländliche Räume

Das Programm „Aller.Land“ wird von verschiedenen Partnern unterstützt, darunter der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer betont die Bedeutung eines vielfältigen Kulturangebots auch in ländlichen Regionen, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie zu stärken. Die Projekte sollen Kultur in ländliche Gebiete bringen, sei es auf Dorfplätzen oder in leerstehenden Läden.

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Insgesamt zielt die Initiative darauf ab, die Kulturlandschaft zu fördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in ländlichen Regionen zu stärken. Bis 2030 werden 30 ausgewählte Regionen die Möglichkeit haben, ihre Konzepte zu erproben und umzusetzen. Diese Maßnahmen sind nicht nur ein Gewinn für die Kultur, sondern auch ein bedeutender Schritt in Richtung einer aktiveren Bürgergesellschaft.

Für mehr Informationen über das Projekt und die aktuellen Entwicklungen besuchen Sie bitte die offizielle Website. Weitere Details über die Förderung ländlicher Räume finden Sie unter kulturstaatsminister.de und bundesregierung.de.