Heute, am 5. März 2026, hat der Landkreis Barnim einen weiteren Schritt in Richtung Verbesserung des Katastrophenschutzes unternommen. Landrat Daniel Kurth und der stellvertretende Kreisbrandmeister Christoph Eckert besuchten die Stadt Bernau, um Bürgermeister André Stahl und den stellvertretenden Wehrleiter Ronny Lendzian mit drei neuen Funkkoffern zu unterstützen. Diese Koffer, die den Namen Katrin Bernau 1, 2 und 3 tragen, sind ein wichtiger Bestandteil der kommunalen Sicherheitsinfrastruktur.

In Brandenburg kommunizieren die Rettungseinheiten über den geschützten Digitalfunk BOS, der abhörsicher und autark ist. Besonders bemerkenswert ist die Funktionsfähigkeit des Digitalfunks im Falle eines Stromausfalls, der mindestens 72 Stunden gewährleistet bleibt. Auf Landesebene wird unter dem Namen KATer gefunkt, während auf kreislicher Ebene der Name KATharina verwendet wird. In Bernau hingegen hat man sich für den Namen KATrin entschieden, um die Kommunikation zwischen den Katastrophenschutzleuchttürmen in der Stadt zu sichern.

Die Bedeutung der Funkkoffer

Bürgermeister Stahl betonte die Wichtigkeit der Vorbereitung auf den Ernstfall und stellte heraus, dass die neuen Funkkoffer eine notwendige Ergänzung des Equipments darstellen. Feuerwehrchef Ronny Lendzian unterstrich, dass diese Koffer nicht nur die Kommunikation im Katastrophenfall verbessern, sondern auch im Falle eines längeren Stromausfalls entscheidend sein können. Die Katastrophenschutz-Leuchttürme in Bernau sind die Erich-Wünsch-Halle, die Sparkassen-Arena sowie das Ortsteilzentrum Schönow, wo die Funkkoffer eine zentrale Rolle spielen werden. Darüber hinaus werden kleinere Anlaufstellen in allen Ortsteilen der Stadt eingerichtet, um eine flächendeckende Erreichbarkeit zu gewährleisten.

Digitale Kommunikation für die Sicherheit

Die Bedeutung der digitalen Kommunikation wird in Brandenburg immer deutlicher. Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) nutzen den Digitalfunk, um die innere Gefahrenabwehr zu optimieren. Die autorisierte Stelle für Digitalfunk des Landes Brandenburg (ASBB) hat ihren Sitz in Potsdam und ist für den landesweiten Betrieb des Digitalfunks verantwortlich. Diese Initiative ist besonders wichtig, da sie polizeiliche Maßnahmen, Feuerwehr, Rettungsdienst und den Katastrophenschutz umfasst.

Die Stadt Bernau zeigt mit der Einführung der Funkkoffer nicht nur Weitsicht, sondern auch Handlungsbereitschaft. Die Investition in die digitale Infrastruktur ist ein Schritt, der den Bürgern Sicherheit und Vertrauen in die kommunalen Rettungsdienste bietet. In Zeiten, in denen digitale Kommunikation im Alltag omnipräsent ist, wird auch der Katastrophenschutz zunehmend von modernen Technologien geprägt.

Für weitere Informationen über die Initiativen zur Verbesserung des Katastrophenschutzes in Bernau können Sie die ausführlichen Berichte auf Barnim Aktuell und Bernau LIVE nachlesen. Zudem bietet die offizielle Seite des Digitalfunks in Brandenburg auf digitalfunk.brandenburg.de umfassende Informationen über die digitale Kommunikation im Sicherheitsbereich.