Einbrüche und Schmierattacken: Polizei jagt Täter im Barnim!

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In Barnim kam es zu mehreren Einbrüchen und rechtsextremen Schmierereien. Die Polizei ermittelt. Details zu den Vorfällen und Betroffenen.

In Barnim kam es zu mehreren Einbrüchen und rechtsextremen Schmierereien. Die Polizei ermittelt. Details zu den Vorfällen und Betroffenen.
In Barnim kam es zu mehreren Einbrüchen und rechtsextremen Schmierereien. Die Polizei ermittelt. Details zu den Vorfällen und Betroffenen.

Einbrüche und Schmierattacken: Polizei jagt Täter im Barnim!

In den letzten Tagen haben sich im Barnim wiederholt Vorfälle ereignet, die sowohl die Polizei als auch die Anwohner auf Trab halten. Am 20. November 2025 gab es verschiedene Einbruchsversuche und einen Vorfall von Vandalismus, die allesamt unangenehme Aufmerksamkeit erregten. Laut Barnim Aktuell scheiterten Einbrecher in der Siegfriedstraße in Neu-Lindenberg an einer Terrassentür, die den Aufbruchversuchen standhielt. Nach diesem misslungenen Versuch entfernten sich die Täter unerkannt.

Nur Stunden später wurde in Lindenberg versucht, einen Multicar mit einem Anhänger zu verladen, was jedoch ebenfalls misslang. Glücklicherweise blieb das Fahrzeug unbeschädigt, doch die Kriminalpolizei ermittelt nun, da der Anhänger zuvor gestohlen wurde und in Berlin zur Fahndung ausgeschrieben war.

Weitere Einbruchsversuche und Ladendiebstahl

Am frühen Morgen des 21. November wurden Polizeibeamte in die Dorfstraße in Panketal gerufen. Dort hatten Anwohner Verdächtige beobachtet, die sich auf einem Firmengelände herumtrieben. Die Einbrecher hatten zwar Zugang zu den Geschäftsräumen erlangt, verschwanden jedoch, als sie entdeckt wurden. Hier bleibt die Identität der Täter ein Rätsel, und die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

In einem weiteren Vorfall wurde am selben Tag ein 30-jähriger Mann in der Leibnitzstraße in Eberswalde beim Ladendiebstahl erwischt. Selbst als die Polizei kam, stellte sich heraus, dass gegen ihn bereits ein Haftbefehl vorlag. Da der Mann die Geldstrafe nicht zahlen konnte, wird er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe antreten müssen.

Vandalismus mit rechtsextremer Symbolik

Eine andere besorgniserregende Entwicklung betrifft die Schmierereien von Hakenkreuzen im Barnim, die in den letzten Monaten spürbar zugenommen haben. Laut einem Bericht von NAG Brandenburg wurden in der Börnicker Chaussee und in der Herkulesstraße Hakenkreuze sowie andere rechtsextreme Parolen gesprüht. Die Polizei musste diese Symbole entfernen, was die Notwendigkeit von Aufklärungsarbeit zu solchen Themen deutlich macht.

Ein weiterer skandalöser Vorfall ereignete sich, als zwei 13-jährige Graffitischmierer in der Walter-Kohn-Straße beim Verunstalten von Garagentüren beobachtet wurden. Der Sachschaden beträgt rund 1.000 Euro. Das zunehmende Auftreten von sich rechtsextrem symbolisch äußenden Straftaten wirft Fragen auf und bedarf dringend einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung. In Deutschland, so zeigen Statistiken des Bundeskriminalamts, sind politisch motivierte Straftaten und Gewalttaten mit rechtsextremistischem Hintergrund seit Jahren auf einem hohen Niveau.

Die Situation im Barnim zeigt deutlich, dass hier Handlungsbedarf besteht. Bürger und Behörden sind gefragt, gemeinsam Lösungen zu finden und ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Es bleibt zu hoffen, dass die Ermittlungen der Polizei zu einer Aufklärung der Taten führen und solche Aktivitäten zurückgedrängt werden können.