Eberswalde steht im Zeichen des Wandels: Die Ardelt Kranbau GmbH hat den Zukunftspreis Brandenburg 2025 gewonnen und damit ein eindrucksvolles Comeback nach der Insolvenz gefeiert. Das unternehmerische Phänomen, das sich neu aufstellt, ist nicht nur ein Gewinn für die Region, sondern auch ein Zeichen für Innovationskraft und wirtschaftliche Stabilität. In einer festlichen Preisverleihung am 21. November 2025 im Holiday Inn Berlin Airport Conference Centre in Schönefeld wurde der Preis von Wirtschaftsminister Daniel Keller überreicht. Es ist ein ganz besonderer Moment für alle Beteiligten, denn der Zukunftspreis würdigt Unternehmen, die durch hervorragende Unternehmensführung und Zukunftsfähigkeit auffallen. Laut Moz.de hat sich Ardelt in den letzten Jahren mit innovativen Kranlösungen und modernen Beteiligungsmodellen neu aufgestellt.

Aber was genau hat zu dieser Wiederauferstehung geführt? Der große Auftrag für zwei Werftkrane in Kanada, der im September 2025 erteilt wurde, spielt hier eine zentrale Rolle. Einer der Krane, der unter dem Namen „Kranich“ bekannt ist, wird bis 2027 in Halifax an der Ostküste stehen, während ein beeindruckender Doppellenkerkran in Esquimalt an der Westküste errichtet wird. Damit setzt Ardelt nicht nur auf Qualität, sondern auch auf internationale Zusammenarbeit, und bleibt damit im globalen Wettbewerb sowohl anpassungsfähig als auch ambitioniert.

Die Nominierten des Zukunftspreises

Die Ardelt Kranbau GmbH war nicht allein in ihrem Streben, denn für den Zukunftspreis Brandenburg 2025 waren insgesamt sechs Unternehmen nominiert. Laut der Bürgergesellschaft Brandenburg spiegelt diese Auswahl die Innovationskraft und Vielfalt der brandenburgischen Wirtschaft wider. Hier die nominierten Unternehmen:

  • 2M Gruppe GmbH, Potsdam: Nachhaltige Gebäudereinigung mit KI, Robotik und Eco-zertifizierten Reinigungsmitteln.
  • AUGLETICS GmbH, Königs Wusterhausen: Smarte Ruderergometer und app-gestütztes Training.
  • Metall- und Balkonbau Hansmann GmbH, Jacobsdorf: Hochkomplexe Balkonsysteme und KI-gestützte Produktion.
  • MONARI Arts GmbH, Schlieben: Exklusives Fliesenhandwerk und individuelles Möbeldesign.
  • Spiel-Bau GmbH, Brandenburg an der Havel: Nachhaltige Spielplatzgestaltung mit einzigartigen Lösungen.

Insgesamt waren 91 Bewerbungen eingegangen, was das Engagement für die mittelständische Wirtschaft in Brandenburg unterstreicht, wie Silke Baron, Geschäftsführerin der Bürgschaftsbank Brandenburg, betont. Diese Unternehmen beschäftigen über 860 Mitarbeitende und bilden 27 Auszubildende aus, was ihre Rolle als Rückgrat der lokalen Wirtschaft verdeutlicht.

Förderung und Zukunftsperspektiven

Der Zukunftspreis steht nicht nur für Anerkennung, sondern auch für die Unterstützung der Unternehmer im Land. Die ILB hat für 2024 mehr als zwei Milliarden Euro Fördermittel zugesagt, um unter anderem den Strukturwandel in der Lausitz und den Breitbandausbau voranzutreiben. Ab 2028 wird eine neue EU-Förderperiode eingeleitet, wobei Sorge über die finanzielle Ausstattung ländlicher und wirtschaftsschwacher Regionen besteht. Auch hier zeigt sich, dass Brandenburg im Wandel ist und kreative Lösungen gesucht werden, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen, wie die Informationen unter Zukunftspreis Brandenburg zeigen.

Zusammengefasst freuen sich alle Beteiligten, dass innovative Unternehmen wie Ardelt Kranbau nicht nur ihre Herausforderungen meistern, sondern auch gute Geschäfte machen. Solche Erfolge fördern nicht nur die lokale Identität, sondern zeigen auch, dass in Brandenburg jede Kombination aus Tradition und Innovation Platz findet. Das macht das Land zu einem spannenden Ort für die Zukunft.