Die Verkehrsfreigabe für die neu hergestellte Otto-Schmidt-Straße im Ortsteil Ladeburg an der Stadt Bernau fand am 27. November 2025 statt. Bei der feierlichen Zeremonie waren Bürgermeister André Stahl, Vertreter des Infrastrukturamtes sowie Ortsvorsteher Jens Thaute und die Mitarbeitenden der ausführenden Firma anwesend. Diese Straßenbaumaßnahme ist Teil der diesjährigen Initiative zur erweiterten Straßenunterhaltung, die in mehreren Ortsteilen von Bernau durchgeführt wurde, so berichtet barnim-aktuell.de.
In der Otto-Schmidt-Straße wurden insgesamt 300 Meter Fahrbahn instand gesetzt. Nicht nur diese Straße, sondern auch weitere Maßnahmen in der Neubauernsiedlung in Birkholz, wo 650 Meter neue Deckschicht verlegt wurden, und in der Praetoriusstraße im Puschkinviertel, wo 210 Meter abgefräste und ersetzte Deckschicht eingebaut wurden, zeigen das Engagement der Stadt für die Infrastruktur. Der Leiter des Infrastrukturamtes, Jürgen Brinckmann, äußerte sich positiv über den Zustand der Otto-Schmidt-Straße nach den durchgeführten Arbeiten, die von der Firma Berger Bau durchgeführt wurden.
Umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur
Im Jahr 2025 investierte die Stadt Bernau rund 250.000 Euro in die Maßnahmen zur Instandhaltung und Sanierung der Straßen. Diese Investitionen fallen nicht in die Kostenpflichtigkeit für Grundstückseigentümer, was vielen von ihnen ungemein entgegenkommt. Seit 2017 setzt die Stadt auf ein bewährtes Konzept, das vor allem auf die Sanierung bestehender Fahrbahnen abzielt, nachdem viele unbefestigte Wege bereits entsprechend befestigt wurden. Über 1 Kilometer Fahrbahn wurde in diesem Jahr erneuert und stabilisiert.
Doch was geschieht, wenn man sich um die Barrierefreiheit kümmert? Ein großes Anliegen der Stadt ist es auch, die digitale Barrierefreiheit zu fördern. Die Webseite bernau-live.de bemüht sich, die Benutzerfreundlichkeit für alle Besucher zu verbessern, auch für Menschen mit Behinderungen. Dies geschieht durch stetige Anpassungen und Optimierungen gemäß den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG). Ein Barrierefreiheitstool sorgt beispielsweise dafür, dass Textgrößen und Kontraste anpassbar sind.
Inklusion durch kommunale Maßnahmen
Die kommunale Ebene spielt eine entscheidende Rolle, wenn es um die Verbesserung des Alltags für Menschen mit Behinderungen geht. Das Institut für Menschenrechte hat jüngst betont, wie wichtig es ist, dass Kommunen aktiv Inklusion und Teilhabe gestalten. Hierbei handelt es sich nicht nur um eine Verpflichtung, sondern auch um eine Chance, das Leben zahlreicher Bürger zu verbessern und Barrieren abzubauen.
Bernau zeigt mit seinen Maßnahmen im Bereich der Straßenunterhaltung und der digitalen Barrierefreiheit, dass die Stadt auf einem guten Weg ist, inklusive Standards zu setzen und die Lebensqualität für alle Einwohner zu steigern. Die gemeinsamen Anstrengungen in den Bereichen Infrastruktur, digitale Barrierefreiheit und kommunale Verantwortung sind Schritte in die richtige Richtung.