Vom 16. bis 25. Januar 2026 findet auf dem Messegelände in Berlin die 100. Grüne Woche statt – ein Event, das tief in der deutschen Tradition verwurzelt ist und wie kaum ein anderes die Themen Landwirtschaft, Kulinarik und Gartenbau in den Mittelpunkt rückt. Die Messe zieht Aussteller und Besucher aus aller Welt an, seit ihrer Gründung im Jahr 1926 in den Goldenen Zwanzigern hat sie sich zu einer der bedeutendsten Messen im Bereich Ernährung und Landwirtschaft entwickelt. Grüne Woche berichtet, dass die Veranstaltung auch zentrale gesellschaftliche Fragen wie Klimaschutz, Ressourcenschonung und nachhaltige Landnutzung behandelt.

In diesem Jahr werden über 70 Aussteller aus der Region, darunter die Bernauer Braugenossen, die Klosterfelder Senfmühle und die Eberswalder Wurst GmbH, in der Brandenburg-Halle ihre Produkte präsentieren. Die lokale Landwirtschaft aus Bernau und Barnim wird somit stark repräsentiert und könnte für so manches gute Geschäft sorgen. Besonders Highlights sind die Präsentationen in der Blumenhalle, wo „Babylon Garden“ und „KaDeFleur“ aus den 1920er-Jahren zu bestaunen sind, sowie die dokumentarische Ausstellung in Halle 26a, die den Wandel der Landwirtschaft zeigt.

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Ein spannendes Rahmenprogramm

Kunst und Sport kommen ebenfalls nicht zu kurz: Am ersten Messewochenende wird die Reiterstaffel der Bundespolizei ihre Premiere feiern, und am 17. Januar findet die Bundesschau für Süddeutsches Kaltblut statt. Für Pferdefreunde ist die Hippologica, das größte Hallenpferdesportturnier in Berlin, ein absolutes Muss. Sie findet vom 22. bis 25. Januar statt und verspricht sportliche Höchstleistungen.

Die Ticketpreise liegen bei 17 Euro für einen Tag (montags bis samstags) und 14 Euro an Sonntagen. Wer die Messe an einem Wochentag ab 14 Uhr besucht, kann von einem Happy Hour Ticket profitieren, die Tickets sind sowohl digital als auch vor Ort erhältlich. Die Öffnungszeiten der Messe sind täglich von 10 bis 18 Uhr, am Freitag, dem 23. Januar, haben die Besucher sogar bis 20 Uhr Zeit, um die Ausstellungen zu erkunden.

Nachhaltigkeit im Fokus

Ein zentrales Thema der Grünen Woche sind nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme, die Voraussetzung für gesunde Ernährung und den Schutz von Mensch, Tier und Klima sind. Die Herausforderungen für die Landwirtschaft, wie etwa die Klimakrise und der Verlust der Artenvielfalt, sind auch 2026 präsenter denn je. Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat weist darauf hin, dass eine vielfältige und tragfähige Landwirtschaft dringend notwendig ist, um den jungen Generationen Perspektiven zu bieten.

Diese Themen werden auch beim Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) behandelt, das im Rahmen der Grünen Woche stattfindet und als bedeutende Konferenz zu zentralen Zukunftsfragen der Landwirtschaft gilt. Hier treffen sich über 70 Agrarministerinnen und -minister aus aller Welt, um nachhaltige Lösungen zu diskutieren. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Agenda 2030 der UN, die mit 17 Nachhaltigkeitszielen einen ehrgeizigen Plan zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung vorlegt.

Die 100. Grüne Woche ist also nicht nur ein Fest der Sinne, sondern auch eine Plattform, um über die Zukunft der Landwirtschaft nachzudenken und konkrete Maßnahmen zu entwickeln. Für alle, die sich für eine nachhaltige Zukunft interessieren, ist diese Messe ein absolutes Highlight im Kalender!