Am 1. März 2026 endet die faszinierende Sonderausstellung „Annäherungen. Forst (Lausitz)“ im Forster Museum für Textil- und Industriegeschichte. Diese Finissage bietet den perfekten Rahmen, um die beeindruckenden Fotografien, die in den letzten drei Monaten die Stadt Forst aus unterschiedlichen künstlerischen Perspektiven beleuchtet haben, stimmungsvoll ausklingen zu lassen. Besucher sind eingeladen, die vertrauten Orte in neuem Licht zu sehen und Details sowie Stimmungen zu entdecken, die oft im Alltag übersehen werden.
Die Veranstaltung findet im Veranstaltungssaal des Museums statt und bietet neben den eindrucksvollen Fotografien auch Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Die letzte Gelegenheit, Forst aus ungewohnten Perspektiven zu erleben, wird von 14:00 bis 18:00 Uhr geboten. Das Museum ist bis zum 1. März 2026 jeweils donnerstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der reguläre Eintrittspreis gilt auch für die Finissage. Das Forster Museum für Textil- und Industriegeschichte befindet sich in der Sorauer Straße 370, 03149 Forst (Lausitz) und wird vom Museumsteam organisiert. Weitere Informationen zur Veranstaltung sind auf der Webseite des Museums zu finden (Quelle).
Das Museum und seine Eröffnung
Das Forster Museum für Textil- und Industriegeschichte öffnete am 22. und 23. November 2025 seine Pforten unter dem Motto „Vom Bauabschluss zum Aufbruch“. Die Besucher konnten nicht nur die Dampflok „Schwarze Jule“ und das beeindruckende Fliesenkunstwerk von Anett Lau bewundern, sondern auch die besagte Sonderausstellung „Annäherungen. Forst (Lausitz)“ erleben. Diese Ausstellung dokumentiert den Wandel der Stadt Forst und ihre industrielle Vergangenheit durch die Linse von fünf Mitgliedern der ASA-Gruppe Fotografie, und sie entstand zwischen 2023 und 2025.
Das Eröffnungswochenende war ein wahres Fest der Kultur und Kreativität. Neben der Möglichkeit, die Ausstellungen zu besichtigen, konnten die Besucher an Workshops teilnehmen, Tanz- und Musikbeiträge genießen sowie spezielle Angebote für Kinder nutzen. Ab dem 27. November 2025 sind die vorläufig geöffneten Bereiche des Museums regelmäßig donnerstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr zugänglich, und an jedem zweiten und vierten Donnerstag bleibt das Museum sogar bis 20 Uhr geöffnet. Am letzten Donnerstag im Monat findet zudem ein Geschichtsstammtisch des Museumsvereins Forst statt. Eine Lesung von Prof. Dr. Günter Erbe am 26. November 2025 im Veranstaltungssaal des Museums war ebenfalls Teil des Programms und erfreute sich großer Beliebtheit (Quelle).
Ein Blick auf die Geschichte
Das Brandenburgische Textilmuseum Forst (Lausitz), in dem sich das Forster Museum für Textil- und Industriegeschichte befindet, ist das einzige seiner Art in Brandenburg und hat sowohl auf örtlicher als auch auf regionaler und überregionaler Ebene Bedeutung. In der 1897 erbauten Tuchfabrik von Daniel Noack wird die Geschichte der industriellen Textilherstellung in Forst vom späten 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts lebendig. Die Dauerausstellung umfasst eine Schauwerkstatt in einer großzügigen 500 m² großen Fabrikhalle, die zwischen 1994 und 1997 saniert wurde, und zeigt Maschinen aus den Jahren 1900 bis 1950. Hier können Besucher selbst Hand anlegen und erfahren, wie der Prozess der Tuchherstellung abläuft und welche Lebens- und Arbeitsbedingungen die Textilarbeiter hatten.
Im ersten Obergeschoss des Museums werden jährlich vier Sonderausstellungen zu Themen wie Kunst, Fotografie und Stadtgeschichte präsentiert. Zudem wird Kindern durch Kobi, den kleinen Hausgeist, die Geschichte der Stadt und ihrer Textilindustrie auf unterhaltsame Weise nähergebracht. Das Museum bietet auch vielfältige Programme für Schulklassen an, die auf verschiedene historische und kulturelle Themen eingehen. Diese Programme sind sowohl lehrreich als auch spannend und ermöglichen es Schülern, die Geschichte Forsts aktiv zu erleben (Quelle).