In Calau, im malerischen Kreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg, wurde am 11. Februar 2026 eine mobile Radarfalle gemeldet. Diese steht seit 08:45 Uhr an der A13 in Groß Jehser. Die dort geltende Geschwindigkeitsbeschränkung liegt bei 120 km/h. Allerdings ist der genaue Standort der Radarfalle bislang nicht offiziell bestätigt worden. Autofahrer in der Region sollten sich jedoch auf mögliche Geschwindigkeitskontrollen im gesamten Stadtgebiet vorbereiten, da es allgemeine Warnungen vor diesen gibt. Wer die Geschwindigkeitsgrenzen missachtet, muss mit hohen Bußgeldern rechnen, die je nach Verstoß variieren können. Weitere Informationen zu den aktuellen Radarkontrollen finden Sie in dem Artikel auf news.de.

Radarfalle sind seit 1959 ein fester Bestandteil der Verkehrssicherheitsmaßnahmen in Deutschland. Sie dienen der Feststellung von Geschwindigkeitsverstößen und sollen das Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer verbessern. Geschwindigkeitsüberschreitungen sind eine der häufigsten Ursachen für Verkehrsunfälle, weshalb die Polizei und regionale Ordnungsbehörden Radarkontrollen regelmäßig durchführen. Bei einer Überschreitung der zulässigen Geschwindigkeit werden Temposünder mit Bußgeldern, Punkten in Flensburg oder sogar Fahrverboten bestraft.

Funktionsweise der Radarkontrollen

Die mobile Radarfalle nutzt den Doppler-Effekt zur Geschwindigkeitsmessung. Dabei sendet die Radaranlage elektromagnetische Wellen aus, die von den vorbeifahrenden Fahrzeugen zurückgeworfen werden. Die Geschwindigkeit wird berechnet, und im Falle eines Verstoßes wird ein Foto des Fahrzeugs gemacht. Es gibt sowohl mobile als auch stationäre Radarfalle, wobei Letztere häufig an Unfallschwerpunkten installiert werden. In Deutschland existieren etwa 4.500 stationäre Blitzer, während mobile Blitzer flexibler eingesetzt werden können.

Die Toleranzabzüge bei Geschwindigkeitsmessungen sind ebenfalls ein wichtiger Aspekt. Bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h gibt es einen Abzug von 3 km/h, während bei Geschwindigkeiten über 100 km/h 3% abgezogen werden. Es ist auch zu beachten, dass Tachoanzeigen in Fahrzeugen oft ungenau sind und meist 4% über der tatsächlichen Geschwindigkeit liegen.

Bußgelder und deren Auswirkungen

Die Höhe der Bußgelder hängt von der Schwere des Verstoßes ab. Innerorts müssen Autofahrer beispielsweise ab 21 km/h zu schnell mit einem Punkt und 115 Euro Bußgeld rechnen. Wer 31 km/h zu schnell fährt, riskiert zwei Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot. Außerorts sieht die Regelung ähnlich aus, wobei die Bußgelder in der Regel höher sind. Einnahmen aus diesen Bußgeldern fließen oft in die kommunalen Haushalte und tragen zur Finanzierung von Verkehrssicherheitsprojekten bei.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Radarkontrollen ein unverzichtbares Werkzeug zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in Deutschland sind. Sie helfen dabei, Geschwindigkeitsüberschreitungen zu ahnden und somit das Unfallrisiko zu senken. Während Blitzer in verschiedenen Formen und Technologien existieren, bleibt das Ziel gleich: die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Wer sich an die Geschwindigkeitslimits hält, kann entspannter und sicherer unterwegs sein.