In Brandenburg wird der Verkehr im Schach gehalten: Aktuell ist in Calau die mobile Radarkontrolle im Einsatz. Laut news.de wird am 14.11.2025 um 18:40 Uhr auf der Finsterwalder Straße in Werchow eine Geschwindigkeitsübertretung in einer 120 km/h-Zone geahndet. Die Polizei überwacht ständig den Straßenverkehr, und es sind temporäre Geschwindigkeitsmessungen im gesamten Umfeld von Calau zu erwarten.
Wer seine Geschwindigkeit nicht im Griff hat, muss mit ziemlich hohen Bußgeldern rechnen. In Deutschland ist die Verwendung und Mitführung von Blitzer-Apps und Radarwarnern verboten, wie der ADAC betont. Bei Verstößen kann nicht nur ein Bußgeld von 75 Euro drohen, sondern auch ein Punkt im Fahreignungsregister. Es ist also ratsam, sich genau an die Verkehrsregeln zu halten, um unschöne Überraschungen zu vermeiden.
Die strengen Regelungen im Überblick
Besonders interessant ist, dass die Polizei auch betriebsbereite Radarwarner sicherstellen und vernichten kann. Während veraltete Navigationsgeräte, die Blitzer anzeigen, ebenfalls nicht genutzt werden dürfen, ist die Warnung durch Handzeichen oder Schilder nicht untersagt, solange andere Verkehrsteilnehmer nicht behindert werden. Eine Lichthupe zur Warnung vor Blitzern ist hingegen ein absolutes No-Go. In Europa gibt es zudem unterschiedliche Regelungen zu Radarwarnern, wobei in vielen Ländern hohe Geldstrafen drohen, wenn man sich nicht an die Gesetze hält.
- Belgien: Mitführverbot, Geldstrafen ab 800 Euro.
- Frankreich: Mitführverbot und Geldstrafe ab 1.500 Euro.
- Österreich: Mitführverbot, Verwaltungsstrafe bis 10.000 Euro.
Die Einhaltung der Vorschriften ist somit nicht nur eine gute Praxis, sondern schützt auch vor finanziellen Engpässen durch hohe Bußgelder.
Für die Verkehrssicherheit und mehr
Obwohl es oft verlockend ist, „für den Fall der Fälle“ ein Radarwarngerät mit sich zu führen, sollte man sich der rechtlichen Konsequenzen bewusst sein. Wer sich an die Regeln hält und auf die mobile Blitzerüberwachung vorbereitet ist, macht alles richtig. Schließlich sollen Gesetze nicht nur zur Kontrolle dienen, sondern letztlich auch der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.
Wer also in Ortschaften wie Calau unterwegs ist, sollte stets aufmerksam und rücksichtsvoll fahren. Denn am Ende liegt es in unserer Verantwortung, sicher ans Ziel zu kommen – und das ohne das Risiko, den Geldbeutel über Gebühr zu strapazieren.