Achtung Autofahrer: Heute wird in Groß Mehßow geblitzt!

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Aktuelle Radarkontrollen in Calau am 2. Januar 2026: Wo und wie Geschwindigkeitsverstöße geahndet werden.

Aktuelle Radarkontrollen in Calau am 2. Januar 2026: Wo und wie Geschwindigkeitsverstöße geahndet werden.
Aktuelle Radarkontrollen in Calau am 2. Januar 2026: Wo und wie Geschwindigkeitsverstöße geahndet werden.

Achtung Autofahrer: Heute wird in Groß Mehßow geblitzt!

Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, genauer gesagt in Calau, sind am 2. Januar 2026 derzeit mobile Radarkontrollen im Einsatz. Das verrät uns ein Blick auf die aktuellen Verkehrskontrollen in der Region. So wurde ein Blitzer im Bereich der Autobahn A13 in Groß Mehßow sowie Klein Mehßow installiert, wo das Tempolimit bei 120 km/h liegt. Die Kontrolle an diesem Standort wurde um 07:21 Uhr gemeldet und die letzten Informationen stammen von 15:45 Uhr des selben Tages, wie news.de berichtet.

Mobile Radarkontrollen sind flexibel und können innerhalb eines Tages an verschiedenen Stellen eingesetzt werden, wohingegen stationäre Blitzer in der Regel an Unfallschwerpunkten installiert sind. Diese Maßnahme zur Geschwindigkeitsüberwachung hat in Deutschland eine lange Tradition, die bis ins Jahr 1959 zurückreicht. Das Ziel ist klar: die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und Temposünder zur Räson zu rufen. Immerhin sind Geschwindigkeitsexzesse eine der häufigsten Ursachen für Unfälle, wie bussgeldkatalog.net erläutert.

Messverfahren und Toleranzen

Die Technik hinter den Radarkontrollen ist spannend. Der Doppler-Effekt wird genutzt, um die Geschwindigkeit der Fahrzeuge zu messen. Blitzer sind mit spezialisierten Geräten ausgestattet, die elektromagnetische Wellen aussenden. Diese Wellen werden von den Fahrzeugen reflektiert und die Geschwindigkeit wird nach der Berechnung der zurückgeworfenen Signale festgelegt. Bei Geschwindigkeitsübertretungen wird ein Foto des Fahrzeugs aufgenommen, was zur Ermittlung von Bußgeldern, Punkten in Flensburg oder sogar Fahrverboten führen kann, so Wikipedia.

Die Toleranzen, die bei der Geschwindigkeitsmessung berücksichtigt werden, sind für viele Autofahrer von Bedeutung. Bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h wird ein Abzug von drei Stundenkilometern vorgenommen. Liegt die gemessene Geschwindigkeit über 100 km/h, werden drei Prozent des Wertes abgezogen. Damit wird den oft ungenauen Tachoanzeigen Rechnung getragen, die üblicherweise etwa vier Prozent über der tatsächlichen Geschwindigkeit liegen.

Ein Profitbereich

Einnahmen aus Bußgeldern kommen häufig den kommunalen Haushalten zugute und decken die Kosten der Überwachung. Die Anschaffungskosten für eine mobile Radarfalle bewegen sich zwischen 50.000 und 100.000 Euro, und die jährlichen Betriebskosten belaufen sich auf etwa 8.000 Euro. Kritiker bemängeln, dass die Geschwindigkeitsüberwachung nicht nur der Sicherheit dient, sondern auch wirtschaftlichen Interessen fortschreiten könnte. Das bleibt allerdings ein heikles Thema im Diskurs über Verkehrssicherheit und Ordnung, denn die Meinung über die Fairness dieser Kontrollen ist gespalten.

Sollte also jemand am heutigen Tag in den betroffenen Gebieten unterwegs sein, ist Vorsicht geboten! Ein Blick auf die Geschwindigkeitsanzeigen und das Beachten der vorgeschriebenen Limits macht das Fahren nicht nur sicherer, sondern man bleibt auch vor unerfreulichen Überraschungen bewahrt.