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Im März, dem Darmkrebsmonat, widmet sich das Elbe-Elster Klinikum in einer fortlaufenden Informationsreihe mit dem Titel „Medizin im Gespräch“ einem wichtigen Thema: der Darmspiegelung. Mehrere kostenfreie Informationsveranstaltungen finden in Elsterwerda, Finsterwalde und Herzberg statt. Ziel dieser Veranstaltungen ist es, die Bevölkerung über den Ablauf, den Nutzen und die Möglichkeiten der Darmspiegelung aufzuklären und den Austausch zwischen Fachpersonal und Bürgern zu fördern. Unter der Leitung von Prof. Dr. Reinehr und seinem Team können die Teilnehmer Fragen stellen und direkt mit den Ärzten ins Gespräch kommen.

Die Termine für die Veranstaltungen sind wie folgt angesetzt:

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  • 18. März 2026, 17 Uhr in Elsterwerda
  • 25. März 2026, 17 Uhr in Finsterwalde
  • 27. März 2026, 17 Uhr in Herzberg

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Elbe-Elster Klinikum möchte mit dieser Reihe die medizinischen Themen verständlich vermitteln und das Bewusstsein für die Prävention von Darmkrebs schärfen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Website von Niederlausitz Aktuell.

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Darmkrebsfrüherkennung: Ein wichtiger Schritt

Darmkrebsfrüherkennung ist eine entscheidende Methode zur Prävention dieser Erkrankung. Laut dem Krebsinformationsdienst gibt es in Deutschland umfassende Richtlinien, die die Früherkennung von Darmkrebs betreffen. Die S3-Leitlinie für kolorektales Karzinom enthält wichtige Informationen zur Qualitätssicherung in der Darmkrebsfrüherkennung und bietet klare Empfehlungen für die Durchführung von Screening-Programmen.

Die Früherkennung umfasst zwei Hauptmethoden: einen Test auf Blut im Stuhl, der alle zwei Jahre ab dem 50. Lebensjahr empfohlen wird, und die Vorsorge-Darmspiegelung, die ab 50 Jahren in zwei Abständen von zehn Jahren durchgeführt werden kann. Die Darmspiegelung ist zwar aufwendiger, hat jedoch den Vorteil, dass etwaige Befunde sofort entfernt werden können. Trotz der vorhandenen Möglichkeiten zur Früherkennung sind die Nutzerzahlen nach wie vor zu niedrig. Mögliche Hürden sind Scham, Angst oder mangelnde Aufklärung.

Prävention im Gesundheitswesen

Dr. Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), betont die Notwendigkeit von Präventionsangeboten im Gesundheitswesen. Prävention kann langfristig Krankheiten und schwere Verläufe verhindern. Ein Beispiel dafür ist die Zahnmedizin, wo durch gezielte Präventionsmaßnahmen Karies bei Kindern und Jugendlichen selten geworden ist. Die Darmkrebsfrüherkennung hat das Potenzial, Krebstherapien zu vermeiden, indem Polypen frühzeitig entfernt werden.

Die KBV verfolgt ehrgeizige Ziele in der Darmkrebsprävention, darunter die Einführung einer dritten Vorsorgeuntersuchung für ältere Menschen sowie frühere Vorsorgeuntersuchungen bei familiärem Risiko ab dem 40. Lebensjahr. Um die Aufklärung zu verbessern, bereitet die KBV Materialien für Praxen vor und intensiviert die Ansprache von Vorsorge in Arztpraxen. Informationen zur Krebsfrüherkennung sind auch auf der Website des KBV verfügbar.