Unbekannte Täter haben in den letzten Tagen für Aufregung in der Region gesorgt. In Löbau, Cottbus und Finsterwalde kam es zu mehreren Vorfällen, die die Polizei in Atem halten. Die Taten werfen Fragen zur Sicherheit im öffentlichen Raum auf und lassen die Gemüter der betroffenen Autofahrer:innen ordentlich kochen.
In der Nacht vom 27. auf den 28. Dezember 2025 wurde ein VW Golf, gelenkt von einer 24-jährigen Frau, stark beschädigt, als ein Stein von einer Autobahnbrücke auf das Fahrzeug flog. Glücklicherweise blieb die Fahrerin unverletzt und konnte selbstständig von der Autobahn abfahren. Die Windschutzscheibe wurde stark in Mitleidenschaft gezogen, doch schlimmeres blieb ihr erspart. Die Polizei nahm vor Ort Ermittlungen wegen versuchten Tötungsdelikts auf, und wie Citynews berichtet, wurden sofort Suchmaßnahmen eingeleitet, die allerdings bisher keine Ergebnisse brachten. Zeugenhinweise sind willkommen und können beim Kriminaldauerdienst gemeldet werden.
Brandanschläge in Cottbus
Unterdessen wurde in Cottbus ein weiterer Vorfall gemeldet. Dort brannten zwei Fahrzeuge, ein Mazda in Schmellwitz und ein Golf in Groß Gaglow. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, doch die Polizei schließt Brandstiftung nicht aus. Auch hier sind die Ermittler dran, um die Hintergründe der brennenden Autos aufzuklären. Laut Radiolausitz summiert sich der Sachschaden auf mehrere Tausend Euro.
Demolierung in Finsterwalde
Ein weiterer beunruhigender Vorfall ereignete sich in Finsterwalde, wo ein 33-Jähriger wahllos einen Pkw demolierte. Der Mann trat gegen die Motorhaube und beschädigte sowohl den Spiegel als auch den Kühlergrill. Schlimmer noch, er musste anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden, wobei der Sachschaden hier auf etwa 2.000 Euro geschätzt wird. So zeigt sich, dass die Wut mancher Zeitgenossen nur zu oft zu wenig durchdachten Handlungen führt, mit verheerenden Folgen für andere. Die Polizei kümmert sich auch in diesem Fall um die weiteren Ermittlungen.
Diese Vorfälle sind nur ein Teil des breiteren Kontexts von Kriminalität in Europa, wo die registrierten Straftaten großen Schwankungen unterliegen. Obgleich statistische Daten verschiedener EU-Staaten aufzeichnen, dass die Kriminalität in gewissen Bereichen rückläufig ist, gehen Berichte über gewaltsame Übergriffe und Sachbeschädigungen nach wie vor durch die Medien. Wie Eurostat ausführlich erläutert, können die Vergleichsdaten zwischen den Ländern irreführend sein und hängen von unterschiedlichen rechtlichen Erfassungen ab.
Die brisante Situation in unserer Region zeigt, dass auch kleine Dinge große Auswirkungen haben können. Die Polizei setzt alles daran, die Täter zu finden und wird dabei auf die Augen und Ohren der Bevölkerung angewiesen sein.