Der ESV Lok Elsterwerda hat sein Debüt in der 1. Bundesliga Classic der Frauen mit einem schmerzhafter Rückschlag beendet. Im letzten Saisonspiel gegen den KC Schrezheim musste sich das Team mit 6:2 (3531:3444) geschlagen geben. Nach einem Jahr in der höchsten Spielklasse heißt es nun Abschied nehmen, auch wenn der Verein optimistisch in die Zukunft blickt.

Am 18. Spieltag konnten einige Spielerinnen des ESV Lok Elsterwerda glänzen. So gewann Saskia Hopp mit 625 Kegeln gegen Aileen von Reppert (534) mit 3:1 Satzpunkten. Auch Véronique Lanzke zeigte eine starke Leistung und besiegte Melina Ruß mit 632 Kegeln und einem klaren 4:0 in den Satzpunkten. Lina-Marie Lehmann (586) konnte sich ebenfalls durchsetzen und gewann gegen Daniela Weber (552) mit 3:1 Satzpunkten. Im Schlusspaar machte Laura Runggatscher mit 614 Kegeln das Rennen gegen Vivian Dauer (577) ebenfalls klar und sicherte sich den Sieg mit 3:1 Satzpunkten. Kathrin Lutz (579) kam in einem knappen Duell gegen Susanne Eckardt (558) ebenfalls auf 2:2 Satzpunkte, hatte jedoch die höhere Kegelzahl.

Ein Jahr voller Herausforderungen

Die Saison 2025/2026 war für den ESV Lok Elsterwerda eine große Herausforderung. Mit nur einem Sieg aus 18 Spielen und knappen Partien, wie dem nur 31 Kegel Rückstand gegen Warmensteinach, war es für die Mannschaft keine einfache Zeit. Dennoch sieht der Verein die Saison als prägend und spricht von einem engeren Zusammenhalt im Team. Trotz der Rückkehr in die 2. Bundesliga plant der ESV Lok Elsterwerda, wieder anzugreifen.

Die positiven Aspekte der Bundesliga-Saison sind nicht zu übersehen. Die Spielerinnen konnten neue Bahnen kennenlernen, wertvolle Erfahrungen sammeln und sich als Team weiterentwickeln. So sicherte sich Véronique Lanzke nicht nur den Kreismeistertitel mit einem Bahnrekord, sondern die Mannschaft belegte auch die ersten vier Plätze bei den Kreiseinzelmeisterschaften der Frauen in Lebusa. Diese Erfolge zeigen, dass die Basis für zukünftige Erfolge gelegt ist.

Aufstiegsspiele im Blick

Ein weiterer wichtiger Termin steht bevor: Die Aufstiegsspiele zur 2. Bundesliga finden am 4. und 5. Mai 2024 in Römhild statt. Hier werden zahlreiche Teams um den Aufstieg kämpfen. Der ESV Lok Elsterwerda kann die nächste Saison mit frischem Mut angehen, um eine Rückkehr in die Bundesliga zu realisieren. Der Verein sieht den Abschied aus der 1. Bundesliga nicht als endgültig, sondern als einen strategischen Zwischenschritt auf dem Weg zu neuen Höhen.

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Insgesamt bleibt zu hoffen, dass die gesammelten Erfahrungen und die neu gewonnene Teamdynamik die Grundlage für eine erfolgreiche Rückkehr in die 1. Bundesliga bilden. Mit einem klaren Ziel vor Augen möchte der ESV Lok Elsterwerda in der kommenden Saison wieder angreifen und die Fans mit starken Leistungen begeistern.