In Cottbus wird es bald eine wichtige technische Umstellung geben, die jedoch auch vorübergehende Einschränkungen mit sich bringt. Der Maerker-Mängelmelder, eine bewährte Plattform zur Meldung von Infrastrukturproblemen, wird von Montag, dem 23. Februar 2026, bis Mittwoch, dem 25. Februar 2026, nicht erreichbar sein. In diesem Zeitraum sind sowohl die Maerker-App als auch die Online-Seite aus technischen Gründen nicht verfügbar. Die Umstellung zielt darauf ab, das Bürgerportal Maerker, das vom Land Brandenburg in Auftrag gegeben wurde, zu optimieren und zu modernisieren. Ab Donnerstag, dem 26. Februar 2026, wird das neue System wieder zugänglich sein und die aktualisierte Maerker-App kann dann ab dem 27. Februar 2026 in den App-Stores heruntergeladen werden.
Das Maerker-System hat sich in Cottbus und in über 100 Kommunen in Brandenburg bewährt. Jährlich erhält die Stadtverwaltung etwa 2.000 Hinweise und Beschwerden über die Plattform. Diese Meldungen reichen von Schlaglöchern über Müllablagerungen bis hin zu Barrieren, die das öffentliche Leben erschweren. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für die kurzzeitigen Einschränkungen, die durch die technische Umstellung notwendig sind. Die URL des Maerker-Portals bleibt unverändert, sodass die Bürgerinnen und Bürger auch nach dem Relaunch problemlos zugreifen können.
Die Vorteile des Relaunches
Der technische Relaunch des Bürgerportals „Maerker Brandenburg“ wird nicht nur ein neues Design mit sich bringen, sondern auch die Funktionalität erheblich verbessern. Die Nutzer können sich auf eine benutzerfreundliche Oberfläche freuen, die die Meldung von Problemen und die Teilnahme an der Bürgerbeteiligung erleichtert. Eine detaillierte Anleitung zum Download der neuen App wird auf der aktualisierten Website bereitgestellt, sodass niemand im Regen stehen bleibt.
Digitale Bürgerbeteiligung in der heutigen Zeit
Die Bedeutung der digitalen Bürgerbeteiligung wächst stetig, besonders in Zeiten von Klimawandel und Digitalisierung. Immer mehr Kommunen erkennen, dass klassische analoge Beteiligungsformate an ihre Grenzen stoßen und digitale Plattformen neue Möglichkeiten bieten. Diese Plattformen ermöglichen eine frühzeitige und kontinuierliche Einbindung der Bürgerinnen und Bürger. Sie fördern Transparenz und ermöglichen einen echten Dialog zwischen Verwaltung und Bevölkerung. Die Beteiligung ist nicht mehr an die Öffnungszeiten des Rathauses gebunden, was eine aktive Mitgestaltung unabhängig von Zeit und Ort ermöglicht.
Durch die Nutzung digitaler Beteiligungsplattformen können Kommunen nicht nur ihr Image als zukunftsorientiert und beteiligungsfreundlich stärken, sondern auch die Legitimität ihrer politischen Entscheidungen erhöhen. Interaktive Formate fördern das Engagement und die Motivation der Bürger, was zu vielfältigen Perspektiven und besseren Entscheidungen führt. Zukünftige Entwicklungen in diesem Bereich könnten durch Technologien wie KI, Big Data und gamifizierte Formate geprägt werden.
Für weitere Informationen über die bevorstehenden Änderungen und die digitale Bürgerbeteiligung können Interessierte die Pressemitteilung der Stadt Cottbus sowie die Seite des Maerker Brandenburg besuchen. Auch auf Crowd Insights finden sich wertvolle Informationen zur digitalen Bürgerbeteiligung.