Die Luft ist voller Spannung in Cottbus, denn der FC Energie hat im zweiten Jahr in Folge den Aufstieg in die 2. Bundesliga im Visier. Um diesem Ziel ein Stück näher zu kommen, erhöht der Klub den Druck auf die Politik, um dringend benötigte Investitionen ins LEAG Energie Stadion zu fordern. Laut Bild stehen Fördermittel für die Region zur Verfügung, die aufgrund der ehemaligen Braunkohleregion bereitgestellt werden. Die Verantwortlichen des Clubs verfolgen das Ziel, beim Bundesprogramm STARK keine Chance ungenutzt zu lassen.

In der Tat hat sich im Cottbusser Stadion seit etwa zwei Dekaden nichts bautechnisch geändert. Im Januar 2025 wurde eine Machbarkeitsstudie zur Stadionmodernisierung oder sogar zu einem Neubau beschlossen, doch bisher ist wenig passiert. Präsident Sebastian Lemke hat bereits betont, dass es höchste Zeit sei, um den Status des Profifußballstandorts Cottbus zu sichern. Der FC Energie hat sich nicht nur sportlich etabliert, sondern auch eigene Vorschläge für einen Umbau zur Multifunktionsarena präsentiert.

Dringender Handlungsbedarf

Am 4. November 2025 gab es in einem Pressetermin der Wirtschaftsregion Lausitz (WRL) wichtige Neuigkeiten. Jörg Waniek, Verwaltungsrat des FC Energie und CHRO der LEAG, stellte konkrete Umbaumaßnahmen vor. Die Umsetzung der Konzeptstudie, die bereits im Januar 2025 zugesagt wurde, wird als entscheidend erachtet. Laut fcenergie.de soll die Konzeptstudie durch das Bundesprogramm STARK gefördert werden.

Die Studie verfolgt zwei Hauptziele: Zum einen eine technische Untersuchung zur nachhaltigen Entwicklung des Standorts, zum anderen eine wirtschaftliche Machbarkeitsuntersuchung zum Betriebs- und Betreiberkonzept. Dabei werden auch das städtische und naturräumliche Umfeld sowie soziale Bedürfnisse in die Überlegungen einbezogen. Lemke betont die Bedeutung des FC Energie für die Region und fordert schnellere Entscheidungen zur Verbesserung der Infrastruktur.

Der Klub und seine Visionen

Für den FC Energie ist das LEAG Energie Stadion nicht nur ein einfache Spielstätte, sondern ein wichtiger Identitäts- und Gemeinschaftsträger in der Region. Der Klub hat in den letzten vier Saisonen die Spitzenposition in der 3. Liga gehalten und spielt deutlich erfolgreichen Fußball. Unter der Führung von Trainer Claus-Dieter Wollitz hat der Verein Konzepte und Ideen entwickelt, um das Stadion zukunftssicher zu machen, auch wenn die Zuschauerkapazität nicht über 22.500 Plätze hinaus erhöht werden soll.

Die Visualisierung des Umbaus ist bisher lediglich ein Beispielbild und kein fester Planungsentwurf, gleichwohl zeigt es die Ambitionen des Clubs. Die Zeit drängt, und die Cottbusser wissen, dass es höchste Zeit ist, das Ruder herumzureißen.