Das Sana-Herzzentrum Cottbus (SHC) blickt auf eine beeindruckende 30-jährige Geschichte zurück. Am 7. Juni 1995 eröffnet, hat es sich zu einem der führenden Herzmedizinzentren in Deutschland und Europa entwickelt. lr-online.de berichtet, dass das SHC nicht nur die erste Operation am offenen Herzen in Brandenburg durchführte, sondern auch für seine Exzellenz, Innovation und Menschlichkeit in der Herzmedizin bekannt ist.
Mit über 6.000 durchgeführten TAVI-Prozeduren (transkatheter-aortale Klappenimplantation) gehört das SHC zur europäischen Spitze. Dr. Axel Harnath, der Chefkardiologe, gilt als einer der zehn zertifizierten Ausbilder in Deutschland für diese bahnbrechende Technik. Die Arbeit des Zentrums bleibt nicht unbemerkt: Es erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Titel für die beste Herzchirurgie Deutschlands sowie Zertifizierungen als TAVI-Zentrum und Mitralklappenzentrum.
Patientenversorgung auf höchstem Niveau
In den letzten 30 Jahren wurden mehr als 105.000 Patienten behandelt, und die nahezu 100-prozentige Weiterempfehlungsquote spricht für die Qualität der Leistungen. Das Team mit über 360 Mitarbeitenden, darunter auch 15 von der ersten Stunde, zeigt, dass hier alles Hand in Hand geht. Besonders erfreulich ist die Auszeichnung als bester Pflegearbeitgeber in Brandenburg, ein Zeichen dafür, dass das SHC auch auf die Zufriedenheit seiner Mitarbeitenden großen Wert legt.
Die Bedeutung des SHC für die Gesundheitsversorgung in Brandenburg betont Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke. „Das Sana-Herzzentrum Cottbus spielt eine zentrale Rolle in der Gesundheitsversorgung der Region“, erklärt er. Auch in Zukunft wird das SHC angestrebt, eine tragende Säule in der italienischen Gesundheitslandschaft zu sein.
Vielfalt und Integration im Zentrum
Ein weiteres bemerkenswertes Merkmal des Sana-Herzzentrums ist die offene Willkommenskultur, die Vielfalt fördert und Teams aus mehr als 50 Nationen vereint. sana.de hebt hervor, wie wichtig der respektvolle und solidarische Umgang untereinander ist, unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Religion. Dies zeigt sich auch im täglichen Handeln der Mitarbeitenden, die für eine bereicherte medizinische Versorgung eintreten.
Politischer Extremismus und Rassismus haben hier keinen Platz, was das Zentrum deutlich verurteilt. Der Glaube an eine gemeinsame, zukunftsfähige Gesellschaft wird stark betont, und die Dankbarkeit für die tägliche Arbeit, die zur gesundheitlichen Versorgung beiträgt, ist spürbar.
TAVI als revolutionäre Behandlungsoption
Die Bedeutung der TAVI-Prozeduren, die im SHC in großer Zahl durchgeführt werden, wird auch im breiteren Kontext der Herzmedizin klar. herzmedizin.de beschreibt, wie kathetergestützter Aortenklappenersatz (TAVI) die Behandlung von Aortenklappenstenose revolutioniert hat. Diese altersassoziierte Erkrankung wird zunehmend bei älteren Patienten erkannt und behandelt, was die Prävalenz dieser Technik in den letzten Jahren enorm gesteigert hat.
Tatsächlich zeigt der Herzbericht 2024 der Deutschen Herzstiftung, dass 2022 über 75 % aller Fälle von Aortenklappenstenose mit TAVI behandelt wurden. Die jährlichen TAVI-Behandlungen stiegen von 1.605 im Jahr 2013 auf 4.459 im Jahr 2023 und das operative Risiko der Patienten hat sich verbessert. Solche Fortschritte unterstreichen, wie wichtig innovative Verfahren für die Patientenversorgung sind.
Zusammengefasst zeigt das Sana-Herzzentrum Cottbus eindrucksvoll, wie Engagement, Innovation und eine menschliche Herangehensweise in der Medizin zusammenkommen, um das Leben von Patienten zu verbessern und die Gesundheitsversorgung in der Region zu sichern.